184 Seiten
Broschur, Format: 14,0 x 21,0 cm

ISBN: 978-3-945256-64-0
€ 16,00 (D) / € 16,40 (A)
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Funke, Hajo

Von Wutbürgern und Brandstiftern

AfD - Pegida - Gewaltnetze

2013 als Protestpartei gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet, hat sich die Alternative für Deutschland (AfD) im Laufe von nur zwei Jahren radikalisiert. Nach innerparteilichen Richtungsstreitigkeiten und Machtkämpfen dominiert seit Sommer 2015 der rechtsradikale Flügel. Die Partei ist mittlerweile im EU-Parlament und in den Parlamenten von acht Bundesländern vertreten.

Der Politikwissenschaftler Hajo Funke macht mit seiner neuen Studie deutlich, wie sich wichtige Repräsentanten der AfD mit den Hetzern um Pegida oder bekannten Aktivisten des gewaltbereiten Rechtsextremismus verbinden, austauschen und die Radikalisierung der Partei vorantreiben. Der Rechtsruck zeigt sich im Besonderen in der Islamfeindlichkeit und der beabsichtigten Einschränkung der Religionsfreiheit – einem klaren Verfassungsbruch. Die AfD will eine andere Republik. Wer einzelne Reden vom Stuttgarter AfD-Bundesparteitag aufmerksam anhört oder liest, kann nicht umhin, von einem neonazistisch inspirierten völkischen Nationalismus zu sprechen. Dass an die 15 Prozent der Bevölkerung – so die letzten Wahlergebnisse und Umfragen – diese an der Spitze rechtsradikal orientierte Partei wählen würden, macht deutlich, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung den demokratischen Parteien entglitten ist.





Pressestimmen

Dirk Burmester: "Wenn Ängste zu Politik werden - Rechtspopulismus in Deutschland. AfD und Pegida", in: Portal für Politikwissenschaft, 20. März 2017

Caroline Fetscher: "In der Welt von Höcke und Co.", in: Tagesspiegel, 19. Februar 2017

"Neu im Archiv", in: apabiz, Dezember 2016

Justus Bender: "Nicht bellen, sondern lieber beißen", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. November 2016

Gertrud Hardtmann: "AfD. Pegida. Gewaltnetze", in: socialnet Rezensionen, November 2016

"Alternativlosigkeit: Mantra stärkt AfD", in: junge Welt, 2. November 2016

Eva-Maria Eberle: "Von Wutbürgern und Brandstiftern", in: ekz, 25. Oktober 2016

Susanne Leinemann und Ulrich Kraetzer im Interview mit Hajo Funke: "Petry hat den radikalen Flügel nicht im Griff", in: Berliner Illustrirte Zeitung, 23. Oktober 2016

René Loch: "Eine Warnung vor der AfD", in: Leipziger Zeitung, 21. Oktober 2016

Cornelie Barthelme: "Wutbürger, Vorurteilsverbreiter, Merkel-Mobber", in: Frankfurter Neue Presse, 19. Oktober 2016

Patrick Frisch: "Biedermänner und Brandstifter", in: Mercurius bloggt, 15. Oktober 2016

Carina Schulz: "Neue Studie zu AfD und Pegida", in: netz-gegen-nazis.de, 13. Oktober 2016

Ulrich Horb: "Wutbürger und Brandstifter", in: Berliner Stimme, 1. Oktober 2016

Andreas Debski im Gespräch mit Hajo Funke: "In Sachsen ist Gefahr im Verzug", in: Leipziger Volkszeitung, 30. September 2016

Hajo Funke: "Warum der AfD-Erfolg endlich ist", in: Handelsblatt, 16. September 2016

"Hajo Funke über Wutbürger und die AfD", in: rbb stilbruch, 15. September 2016

Armin Pfahl-Traughber: "Von der AfD zu Pegida, von Wutbürgern zu Brandstiftern", in: hpd, 14. September 2016

Hajo Funke im Interview, auf: MDRum11, 12. September 2016

Hajo Funke: "Der Pate der Alternative für Deutschland", in: taz, 10./11. September 2016

Anne-Beatrice Clasmann: "Von Wutbürgern und Brandstiftern", dpa, 10. September 2016, hier: NNN, 10. September 2016

Gunthar Hartwig: "AfD-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern kein Präjudiz für Angela Merkel", in: Südwest Presse, 04. September 2016

"So viel NPD steckt in der AfD", in: BILD, 03. September 2016




 
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