146 Seiten, 16 Farb- und 30 Schwarzweiß-Abbildungen
Broschur, Format: 14,0 x 21,0 cm

ISBN: 978-3-86650-037-2
14,90 €
lieferbar: vergriffen




Bahro, Berno / Braun, Jutta

Berlin 36

Der Film: Berlin 36 – Die wahre Geschichte einer Siegerin

im Kino ab 10. September 2009

Das Buch:

1936: Die USA drohen, die Olympischen Spiele in Berlin zu boykottieren, sollten im deutschen Olympia-Kader keine jüdischen Sportler vertreten sein. Deshalb wird die Jüdin Gretel Bergmann, die überragende Hochspringerin dieser Zeit, in die deutsche Mannschaft aufgenommen. Um zu verhindern, dass ausgerechnet sie die Goldmedaille im Hochsprung gewinnt, schicken die Nationalsozialisten eine unbekannte Konkurrentin ins Rennen.

Das pikante Detail: Diese ist eigentlich ein Mann. Während der Wettkampf-Vorbereitungen entwickelt sich zwischen den beiden Rivalinnen eine vorsichtige Freundschaft. Am Ende muss sich zeigen, ob diese Freundschaft stärker ist als der Druck der Nationalsozialisten oder der sportliche Ehrgeiz ...

Die auf Tatsachen beruhende Geschichte der jüdischen Spitzensportlerin Gretel Bergmann hat Regisseur Kaspar Heidelbach in einem Film über die Freundschaft unter schwierigen politischen Bedingungen umgesetzt. Gretel Bergmann und Marie Ketteler (Name für den Film verändert) könnten unterschiedlicher nicht sein: Marie, die aus einfachen Verhältnissen stammt und von der Mutter gezwungen wird, als Mädchen aufzuwachsen – und Gretel, Tochter eines Fabrikanten. Beide sind auf unterschiedliche Weise Außenseiter in dieser Gesellschaft – beide werden von der nationalsozialistischen Führung für Propagandazwecke missbraucht.

Neben Karoline Herfurth (Das Parfum, Im Winter ein Jahr) als Gretel Bergmann und Sebastian Urzendowsky (Die Fälscher, Anonyma) in der Rolle der Marie komplettieren Axel Prahl und August Zirner das hochkarätige Schauspieler-Ensemble.

Das Buch zum Film ordnet die Geschichte der Gretel Bergmann in die Situation des jüdischen Sports im „Dritten Reich“ und insbesondere in die propagandistisch aufgeheizte Zeit der Olympischen Spiele 1936 ein. Historische Originaldokumente und -fotos werden durch Aufnahmen aus dem Film und Interviews mit Gretel Bergmann und den Darstellern ergänzt.



Download

Filmbilder:


Gretel Bergmann (Karoline Herfurth) und Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky)
(JPEG, 1,5 MB)


Hans Waldmann (Axel Prahl) und Gretel Bergmann (Karoline Herfurth)
(JPEG, 1,8 MB)


Karoline Herfurth ist Gretel Bergmann
(JPEG, 1,35 MB)

Fotos: © X Verleih/Thomas Kost

Pressestimmen

Ludger Heid: Trügerische Spiele. In: Süddeutsche Zeitung, 21.09.2009. [pdf, 132 KB]

Oliver Händler: Politik im Sportanzug. In: Neues Deutschland, 10.09.2009.

Iella Peter: Berlin `36 - Das Buch zum Film. AVIVA-BERLIN, 21.08.2009.




 
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