334 Seiten, 72 Farb- und 48 Schwarzweiß-Abbildungen
Hardcover, Halbleinen, Format: 17 x 21 cm

ISBN: 978-3-86650-703-6
26,90 €
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Traber, Habakuk

Aufbruch als Devise

125 Jahre Philharmonischer Chor Berlin

Der Philharmonische Chor Berlin wurde im selben Jahr wie das Berliner Philharmonische Orchester gegründet. Nach kleinen Anfängen entwickelte er sich schnell zu einem großen, leistungsstarken Ensemble. Er übernahm Aufgaben, die heute professionelle Chöre leisten, sang Uraufführungen exponierter Werke, pflegte insbesondere die anspruchsvolle Oratorienliteratur.

Seine Träger im institutionellen wie im künstlerischen Sinn entstammten zu einem großen Teil dem jüdischen Bürgertum in Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten mussten die meisten Leistungsträger den Philharmonischen Chor, Berlin und Deutschland verlassen. Diejenigen, die bleiben konnten, versuchten, die Existenz des Chors zwischen politischen Auflagen, Schikanen und dem Wunsch, die eigene Würde zu wahren, über die Zeit zu retten.

Die Jahre nach 1945 bedeuteten einen Neuanfang in mehreren Etappen, zunächst unter alliierter Kontrolle, dann im geteilten Berlin.

125 Jahre nach seiner Gründung zählt der Philharmonische Chor zu den großen Konzertchören Berlins, die in Anspruch und Repertoire eine wesentliche Vermittlung zwischen Laienszene und Berufschören einnehmen.

In diesem Band wird die Geschichte des Philharmonischen Chors als Teil der Berliner und der deutschen Kulturgeschichte nachgezeichnet.





Pressestimmen

RBB Kulturradio, Kulturradio am Nachmittag, 08.07.2010.




 
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