190 Seiten, 25 Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag, Format: 14,3 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-942476-56-0
18,95 €
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Hörnigk, Therese

Ich habe mich immer eingemischt. 

Erinnerungen an Stefan Heym

100. Geburtstag Stefan Heyms am 10. April 2013

Zum 100. Geburtstag erinnern Freunde und Weggefährten aus Literatur, bildender Kunst, Wissenschaft und Politik an Stefan Heym. Sie würdigen das Schaffen eines der meistgelesenen deutschen Schriftsteller der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zur Sprache kommen Lebensfreundschaften und Lektüreerfahrungen, berichtet wird von Begegnungen mit einem besonderen Menschen und der Auseinandersetzung mit einem reichen Gedankengebäude.

Die Beiträge, darunter Wortmeldungen von Daniela Dahn, Christoph Hein, Uri Avnery und Gerhard Schröder, bekunden Respekt und Hochachtung vor dem Werk eines Schriftstellers, dessen Biografie die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit all ihren Höhen und Tiefen spiegelt. Aufgewachsen in der Weimarer Republik, fand Heym auf der Flucht vor den Nationalsozialisten Zuf lucht in den USA, die er 1952 aus Protest gegen die Kommunistenverfolgung der McCarthy-Ära und den Krieg in Korea wieder verließ. Von der DDR erhoffte er sich ein Leben in einer gerechteren Gesellschaft, doch seine intellektuelle und moralische Unbeugsamkeit führte schnell zu Konf likten mit der Obrigkeit.

Seine Romane, Essays und kritischen Wortmeldungen zum Zeitgeschehen, die von einem produktiven Misstrauen gegenüber ideologischen Dogmen geprägt sind und stets entschieden gegen jede Art von Unterdrückung und Zensur Stellung beziehen, machten Stefan Heym zur ebenso missliebigen wie verehrten öffentlichen Figur. Seine zumeist in der Vergangenheit angesiedelten Romane beziehen sich auf die Konf likte unserer Zeit. Heym verstand sich als Kosmopolit, der seine Kunst keiner Ideologie unterwerfen wollte. Bis zu seinem Tode im Jahre 2001 hing er einer sozialistischen Utopie an, die er gegen die Zumutungen des „real existierenden Sozialismus“ wie der Nachwendezeit verteidigte.





Veranstaltungen

 

Pressestimmen

Matthias Dohmen: Erinnerungen an Stefan Heym, In: Beste Zeit, August 2013

Hannelore Hoffmann: Ich habe mich immer eingemischt: Erinnerungen an Stefan Heym, In: Märkische Lebensart, Sommer 2013

"Griesgrämig, aber mit Humor", Leseprobe in: FF dabei, 27. Juli 2013

Wilhelm von Sternburg: Über den Weltmenschen: Weggefährten erinnern sich an Stefan Heym, In: Frankfurter Rundschau, 14. Juni 2013

Dorle Gelbhaar: Stefan Heym in den Wirren der Zeit, In: vorwärts-online, 21. Mai 2013

Klaus Bellin: Mutiger Citoyen, In: Neues Deutschland, 16. Mai 2013

Adalbert Reif: Dissident auf Lebenszeit, In: Wiener Standart, 12. April 2013

Igor Chramow: Stefan Heym: Ich habe mich immer eingemischt, In: Moskauer Deutsche Zeitung, 12. April 2013

Michael Opitz: Stefan Heym, In: Deutschlandradio Kultur, 10. April 2013

Christian Eger: Amerikaner aus Sachsen, In: Mitteldeutsche Zeitung, 10. April 2013

Ida Kretzschmar: Der ewige Regimekritiker, In: Lausitzer Rundschau, 10. April 2013

Karin Grossmann: Eigensinnig und unbeugsam, In: Sächsische Zeitung, 10. April 2013

Eleonore Gottelt: Ich habe mich immer eingemischt. Erinnerungen an Stefan Heym, In: ekz-Bibliotheksdienst, 2013/20.

Freunde und Weggefährten erinnern an Stefan Heym, In: Mitteldeutsche Zeitung, 4.3.2013

50 Erinnerungen und ein lustiger Irrtum, In: Chemnitzer Morgenpost, 22.1.2013




 
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