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Bratfisch, Rainer

Berlin Jazz

Stile - Szenen - Stars

Jazz in Berlin? Berliner Jazz? Was macht den Jazz in der deutschen Hauptstadt so besonders? Seit den Sangeskünsten der in der Stadt auftretenden „emancipirten Sclaven“
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten Ragtime-Schallplatten ist Jazzgeschichte auch Zeit- und Kulturgeschichte.

Die „Goldenen Zwanziger“ waren ohne den Rhythmus des Jazz undenkbar, und selbst den Nationalsozialisten gelang es nicht, ihn wirklich zu verbieten. Nach dem Zweiten Weltkrieg
und mit dem Bau der Mauer 1961 teilte sich die Berliner Jazzszene, ohne an Dynamik zu verlieren.
Heute ist Berlin auch in Bezug auf den Jazz sehr bunt und vielfältig – mit einer Vielzahl von Konzerten, Partys und Events. Berlin ist damit die Jazzhauptstadt Europas und nach
New York die Stadt mit der höchsten Dichte guter Jazzmusiker.

Die Geschichte des Jazz in Berlin ist auch eine Geschichte der Clubs, der großen Konzerte, der Labels, der Festivals, der Veranstalter und vor allem der Musikerinnen und Musiker –
von Bernard Etté und Barnabás von Géczy über die Comedian Harmonists, Teddy Stauffer und Coco Schumann bis zu den Spree City Stompers, Max Raabe, Alexander von
Schlippenbach, Uschi Brüning, Ernst-Ludwig Petrowsky, Marc Schmolling und Till Brönner.
Berlin Jazz bietet ein Panorama der Berliner Jazzgeschichte und ist zugleich Orientierungs- und Verständnishilfe, sich in der Szene zurechtzufinden.

ca. 350 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Hardcover
Format: 24,5 x 28,5 cm
ISBN: 978-3-942476-24-9
lieferbar: Juni 2012
ca. 34,95€