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Liersch, Werner

Dichterland Brandenburg

Literarische Entdeckungen zwischen Havel und Oder

In Brandenburg versuchte der Preußenkönig Friedrich II. ein Dichter zu sein, hier lebten Heinrich von Kleist, Adelbert von Chamisso und Bettina von Arnim, wurde Theodor Fontane geboren, porträtierte Gerhart Hauptmann die kleinen, lebensklugen Leute, verbarg sich Georg Kaiser vor seinen Gläubigern, schlug Kurt Tucholsky sein „Bilderbuch für Verliebte“ auf, wollte Vladimir Nabokov heimisch werden, zog sich Bertolt Brecht zurück.

Werner Liersch hat sie alle im Blick, die Großen der Literatur, wie Ludwig Tieck, Heinrich Heine, Theodor Storm, Gottfried Benn und Hans Fallada, aber auch die Unangepassten und Verfolgten, wie Erich Mühsam, Gertrud Kolmar und Boris Djacenko.

Dichterland Brandenburg ist ein Streifzug voller Entdeckungen, aber auch eine Reise in die brandenburgisch-preußische und die deutsche Geschichte. Hier wird ein literarisches Panorama entworfen, in dem sich die bewegte Vergangenheit und die Gegenwart dieses „Dichterlandes“ spiegeln. Und Werner Liersch wird ganz persönlich, wenn er über das Leben im Schriftstellerheim in Petzow oder in dem Dichterdorf Kolberg berichtet, denn er war Zeuge vieler der Ereignisse, die er beschreibt.

Erweiterte Neuausgabe, 264 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 14,3 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-942476-27-0
lieferbar: April 2012
ca. € 19,95





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Klaus Walther: Dichters Ort zwischen Havel und Oder, in: Lesart, Heft 1/2012.