480 Seiten, 40 Abbildungen
Hardcover, Format: 14,3 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-945256-46-6
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Fricke, Ingrid

Franz Künstler (1888–1942)

Eine politische Biographie

Band 1

Franz Künstler (1888–1942) war in der Zeit der Weimarer Republik SPD-Vorsitzender von Berlin und Reichstagsabgeordneter. Die Biografie dieses engagierten Sozialisten und Antimilitaristen steht exemplarisch für die Entwicklung jenes Teils der SPD, der sich nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zunächst in der Antikriegsopposition und dann in der USPD zusammenfand. Nach der Spaltung der USPD gehörte Künstler dem Teil der Partei an, der sich 1922 wieder mit der MSPD zusammenschloss. Er wurde 1923 zum Berliner SPD-Vorsitzenden gewählt und übte dieses Amt so erfolgreich aus, dass er bis zum Ende der Weimarer Republik stets mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde. Wie so viele aktive Mitglieder der Arbeiterbewegung unterlag er in der NS-Zeit massiver politischer Verfolgung und musste KZ- und Gestapohaft erleiden, an deren Folgen er 1942 vorzeitig starb.





Pressestimmen

Doris Danzer: "Ingrid Fricke: Franz Künstler", in: sehepunkte 17, (2017), Nr. 2

Reiner Tosstorff über "Franz Künstler. Eine politische Biographie", in: Archiv für die Geschichte des Widerstandes und der Arbeit, 20/2016

Uli Schöler: "Levi war kein Künstler", in: Neue Gesellschaft. Frankfurter Hefte 12/2016

Horst Hellas: "Treu bis zuletzt", in: nd, 26. August 2016

Ludger Heid über "Franz Künstler. Eine politische Biographie", in: Historisch-Politisches Buch, 64. Jg. 2016, H. 3

Max Bloch über "Franz Künstler. Eine politische Biographie", in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 4/2016

Reinhold Steinle: "Wer war Franz Künstler, an den eine Berliner Straße erinnert und der nun auch wieder eine Gedenktafel bekommt?", in: Facetten-Magazin, 20. März 2016

Ulrich Horb: "Buchtipp", in: vorwärtsBERLIN, 02-03/2016

Maritta Tkalec: "Franz Künstler in den Kämpfen seiner Zeit", in: Berliner Zeitung, 22. Februar 2016

Ulrich Horb: "Freiheitlich und antimilitarisch", in: Berliner Stimme, 30. Januar 2016




 
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