611 Seiten
Broschur

ISBN: 978-3-935035-44-6
40,- €
lieferbar: Dieser Titel ist nur über den Verlag erhältlich.




Schlieper, Ulrike

Hörspiel 1950 - 1951

Eine Dokumentation

[ = Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Band 35 >> ]

Bearbeitet von Ulrike Schlieper.

Nach der Publikation "Hörspiel 1945 - 1949. Eine Dokumentation", die die Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv 1997 in der Reihe ihrer Veröffentlichungen als Band 12 vorgelegt hat, erscheint im zeitlichen Anschluss daran die Übersicht über die Hörspiele von 1950 bis 1951. Sie wurde in enger Kooperation mit der Arbeitsstelle Medienforschung an der Universität Osnabrück erarbeitet.

Im Westen wie im Osten hatte es der Rundfunk Anfang der 50er Jahre immer noch mit einem ungeheuren kulturellen Nachholbedarf der Bevölkerung zu tun. Zwar kam, zumindest in der Bundesrepublik, dank der Mittel des Marshall-Plans der Wiederaufbau langsam in Gang, aber viele Theater und Opernhäuser waren zerstört, an provisorischen Spielstätten mussten Ensembles und Orchester neu gebildet und die notwendigen Subventionen bereitgestellt werden. In dieser Situation kam dem Rundfunk und vor allem dem Hörspiel eine große Bedeutung zu. Für jedermann erreichbar wurden hier die neuen Stücke von Arthur Miller und Jean Paul Sartre, von Paul Claudel und Thornton Wilder, von Albert Camus und Jean Giraudoux genau so gespielt, wie die klassischen Repertoire-Stücke des Theaters. Und nach und nach meldeten sich die zeitgenössischen Autoren mit Originalhörspielen zu Wort.

Der vorliegende Katalog enthält Nachweise zu Hörspielen, die vom Nordwestdeutschen, vom Bayerischen, Süddeutschen und Hessischen Rundfunk, vom Südwestfunk sowie von RIAS Berlin, Radio Bremen und Radio Saarbrücken und vom Rundfunk der DDR produziert worden sind. Berücksichtigt wurden in erster Linie Produktionen der jeweiligen Hörspielredaktionen, aber auch vielfach Hörspiele aus den Redaktionen für Mundart und Unterhaltung. Viele Produktionen existieren heute nur noch als Nachweis auf Karteikarten. Doch erst die Berücksichtigung aller Produktionen, auch derjenigen, deren Tonträger heute verloren sind, ermöglicht einen umfassenden Blick auf die thematische und formale Vielfalt des Genres und seine Entwicklung zu Beginn der 50er Jahre.






 
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