Grober, Ulrich
Ulrich Grober, 1949 geboren, studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt am Main und Bochum. Er arbeitet als freier Journalist und Publizist für Zeitungen und den Rundfunk, vorrangig zu Themen wie Kulturgeschichte und Zukunftsvisionen,
Naturerfahrung und Nachhaltigkeit. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise (2016). Er lebt in Marl.
Paul Gerhardt in Berlin, Mittenwalde und Lübben (1642–1676)

Frankfurter Buntbücher 30

Frankfurter Buntbücher (30)

„GEH aus mein Hertz und suche Freud/In dieser lieben Sommerzeit …“ Der Sommer-Gesang, aus dem diese bekannten Zeilen stammen, ist eines von 139 überlieferten Liedern des evangelischen Pfarrers Paul Gerhardt (1607–1676). Ulrich Grober folgt den Spuren des in Wittenberg ausgebildeten Theologen, der 1642/43 als Hauslehrer nach Berlin zog und 1651 nach Mittenwalde, wo er sein erstes Pfarramt antrat, 1657 an die Berliner Hauptkirche St. Nikolai wechselte, um 1669 als Pfarrer nach Lübben zu gehen, nachdem der orthodoxe Lutheraner vom evangelischreformierten Kurfürsten Friedrich Wilhelm seines Amtes enthoben wurde.

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