Schlieper, Ulrike
Geboren 1961 in Hamm/Westfalen, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Romanistik in Münster. 1993 promovierte sie mit einer Arbeit über Peter Handke und Paul Cézanne. Von 1995 bis 1997 folgte eine Weiterbildung zur Wissenschaftlichen Dokumentarin in Baden-Baden, Potsdam und Berlin. Nach zweijähriger Tätigkeit im Westfälischen Wirtschaftsarchiv in Dortmund ist Frau Dr. Schlieper seit Januar 2000 im Deutschen Rundfunkarchiv in Frankfurt am Main bzw. seit 2004 in Wiesbaden beschäftigt. Sie betreut die Hörspieldokumentation.

Hörspiel 1954–1955

Eine Dokumentation

Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Band 21

Dem Hörspiel kam in den 50er Jahren wesentlich stärker als heute eine große Bedeutung in der Vermittlung politischen Bewusstseins und kultureller Werte zu. Es war in der Zeit des Wirtschaftswunders immer noch wesentlich leichter und vor allem kostengünstiger, sich über das Medium Radio zu informieren und zu bilden, die dortigen kulturellen Angebote zu nutzen und zur Bereicherung des eigenen Lebens anzunehmen, als dies über die sich erst langsam wieder entwickelnden regionalen kulturellen Infrastrukturen möglich war. Der Hörfunk spielte in dieser Zeit die wichtigste Rolle unter den Medien, und die Hörspiele standen in besonderer Weise im Zentrum des Interesses. Über das Hörspielangebot der Rundfunkstationen erreichten neue Stücke ausländischer Autoren ebenso ihr Publikum wie das klassische und moderne Repertoire deutscher Schriftsteller. Der vorliegende Katalog macht auf die verschiedenen Aspekte des Hörspielschaffens aufmerksam. Er gibt inhaltliche und formale Informationen zu rund 1 600 west- und ostdeutschen Hörspielen aus den Jahren 1954 und 1955.

40,00 €*
Hörspiele in der ARD 2004

Eine Dokumentation

Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs - Hörspiele in der ARD

Zusammengestellt von Ulrike Schlieper. Mit einer Einführung von Herbert Kapfer.

39,00 €*
Hörspiele in der ARD 2003

Eine Dokumentation

Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs - Hörspiele in der ARD

Zusammengestellt von Ulrike Schlieper. Mit einer Einführung von Holger Rink.

39,00 €*
Hörspiel 1952-1953

Eine Dokumentation

Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Band 39

Nach den Dokumentationen "Hörspiel 1945-1949" und "Hörspiel 1950-1951", die von der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv 1997 bzw. 2003 in der Reihe ihrer Veröffentlichungen als Band 12 und Band 35 vorgelegt worden sind, erscheint nunmehr im zeitlichen Anschluss daran die Übersicht über die Hörspiele von 1952 und 1953. Sie wurde in enger Kooperation mit der Arbeitsstelle Medienforschung an der Universität Osnabrück erstellt. Dem Hörspiel kam in den 50er Jahren eine wesentlich größere Bedeutung zu als heute bei der Vermittlung politischen Bewusstseins und kultureller Werte. In der Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders trug das Radio schnell und kostengünstig durch seine Programme zur Bereicherung des Lebens seiner Hörer und Hörerinnen bei. Es bot teilweise Ersatz für die fehlenden Angebote der vielfach noch zerstörten Theater, Konzertsäle und Opernhäuser. Über das Hörspielangebot der Rundfunkstationen in Deutschland erreichten neue Stücke ausländischer Autoren ebenso ihr Publikum wie das klassische und moderne Repertoire deutscher Schriftsteller. In der Dokumentation werden in erster Linie Produktionen der jeweiligen Hörspielredaktionen, aber auch vielfach Hörspiele aus den Redaktionen der Mundart und Unterhaltung berücksichtigt. Es werden nicht nur die Hörspiele nachgewiesen, von denen sich Tonträger erhalten haben, sondern es wird das gesamte Angebot dokumentiert, so dass ein umfassender Blick auf die thematische Vielfalt des Genres ermöglicht wird.

40,00 €*