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de Bruyn, Wolfgang
Dr. Wolfgang de Bruyn, 1951 geboren, war nach Studium der Anglistik und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und Promotion 1985 als Autor, Übersetzer und Englischlehrer tätig. 1990 bis 2007 leitete er das Amt für Kultur und Denkmalpflege im Kreis Beeskow/Landkreis Oder-Spree. Von 2007 bis 2016 war er Direktor des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder). Seit 2015 ist er Vorsitzender der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e. V., Berlin. Er lebt in Görsdorf bei Beeskow.
/ Der Kulturbund auf dem Eibenhof

Ort der Kultur und Begegnung

Die Rittergutsanlage Eibenhof in Bad Saarow erfuhr im Laufe der Zeit unterschiedliche Nutzungen, unter anderem als Sanatorium. 1948 pachtete der Kulturbund der DDR die Anlage als Erholungs- und Tagungsort für Kulturschaffende. Den Anstoß dafür gab Johannes R. Becher, der erste Präsident des Kulturbundes und spätere DDR-Kulturminister, der seit 1948 in Bad Saarow ein Sommerhaus hatte. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Zeit, in der der Eibenhof als Erholungsheim des Kulturbundes genutzt wurde. Persönliche Reminiszenzen an Begegnungen auf dem Eibenhof werden um Reflexionen in Werken von Günter Grass, Stefan Heym, Elfriede Brüning, Hans Bentzien und Walther Victor ergänzt. Doch stand der Eibenhof, dem Anspruch des Kulturbundes entsprechend, auch den Mitgliedern der anderen Sektionen des Verbandes offen, wie Philatelie, Numismatik und Fotografie. Daran wird ebenfalls erinnert. Viele bisher unveröffentlichte Fotos, ein umfangreicher Dokumententeil und ein Grußwort von Johannes Freiherr von Salmuth, seit 2004 Eigentümer des Eibenhofes, der das Gebäudeensemble denkmalgerecht saniert hat und die kulturellen Traditionen unter neuen Vorzeichen fortführt, runden den Band ab.

25,00 €*
/ / "… und weiche Klänge quellen auf wie Rauch"

Gerhart Hauptmann und die Musik

Schriften des Gerhart-Hauptmann-Museums, 3

Zum 70. Todestag von Gerhart Hauptmann richteten im Juni 2016 die Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e.V., Berlin und das Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner ein Symposium aus, das sich dem Verhältnis des Literaturnobelpreisträgers zur Musik widmete. Der neue Band der Schriften des Gerhart-Hauptmann-Museums dokumentiert die Erträge der Tagung. Zu Wort kommen namhafte Musikwissenschaftler und Hauptmann-Kenner, die unter anderem dem Verhältnis von Gerhart Hauptmann und Richard Strauss nachgehen und die Beziehung des Schriftstellers zum Musikleben seiner Zeit in den Blick nehmen. Zudem werden die Verdienste des langjährigen Vorsitzenden der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft, Dr. Klaus Hildebrandt, um die Hauptmann-Forschung und die Zusammenarbeit der Hauptmann-Häuser in Deutschland und Polen gewürdigt.Mit Beiträgen von Hans-Joachim Hahn, Sigfrid Hoefert, Sonja Kühne, Frank Piontek, Enjott Schneider und Marc Schweißinger.

25,00 €*
Teufelspuppen und brennende Perücken, Magnetiseure, Hüpf- und Schwungmeister

E.T.A. Hoffmann in Berlin

Frankfurter Buntbücher 57

E.T.A. Hoffmann war Beamter, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Karikaturist und Schriftsteller, war Königsberger, Bamberger und Berliner. Hier avancierte er zum erfolgreichen Schriftsteller und einflussreichen Juristen. Hier fand er Reibung und Anreiz, Spannung und Herausforderung und einen Freundeskreis, mit dem er zahlreiche Nächte bei „Lutter & Wegner“ zubrachte. Jörg Petzel folgt den Spuren des Berliner Kammergerichtsrates, der ein Doppelleben als Geisterseher und Künstler führte.

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Achim von Arnim auf Wiepersdorf

Frankfurter Buntbücher 58

Im Frühjahr 1814 übersiedelten Achim von Arnim und seine Frau Bettina mit den Kindern nach Wiepersdorf und übernahmen die Bewirtschaftung des Gutes. Während Bettina nach drei Jahren nach Berlin zurückkehrte, blieb Achim von Arnim bis zu seinem frühen Tode in Wiepersdorf. „Ich bedarf körperlicher Tätigkeit, um mich auch geistig tätig zu erhalten“, schrieb er. Holger Schwinn beschreibt die Doppelexistenz Achim von Arnims als Dichter und Gutsherr auf Wiepersdorf.

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Adelbert von Chamisso in Cunersdorf

Frankfurter Buntbücher 55

„Ich habe keine andre Uhr, keinen andern Kalender, als die Blumen“, schrieb Adelbert von Chamisso (1781–1838) an seinen Freund und späteren Biografen Julius Eduard Hitzig 1813 aus Cunersdorf im Oderbruch. Als Gast der Familie von Itzenplitz konnte sich Chamisso hier als Naturforscher und als Dichter erproben: Peter Schlemihl’s wundersame Geschichte entstand im Gleichklang mit der Natur und angeregt von der Vielfalt und Stille des Ortes sowie der gelehrten Geselligkeit, die sich in Cunersdorf traf. Unter Auswertung des Nachlasses Adelbert von Chamissos in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz beschreibt die Autorin den Sommer und Herbst 1813 in Cunersdorf und setzt 200 Jahre nach der Erstausgabe des Peter Schlemihl dem Entstehungsort dieses weltberühmten Märchens ein Denkmal.

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„Da stehn die Häuser, und lassen in sich hausen ...“

Kurt Tucholskys Wohnorte in Berlin

Frankfurter Buntbücher 56

Kurt Tucholsky (1890-1935), obwohl ein Berliner Großstadtkind, suchte zeitlebens Orte der Abgeschiedenheit, die ihm ein Gleichmaß des Arbeitens versprachen und doch Freiraum für die in seinen Augen wichtigen Dinge des Lebens boten. Auf den ersten Blick mag das verwundern, war er doch immer mittendrin in den Geschehnissen der Zeit, die ihm Material für seine Satiren, Polemiken und Kritiken lieferten - die meisten Themen fand er auf den Straßen, in den Gerichtssälen und Beamtenstuben ebenso wie in überfüllten Straßenbahnen, Theatern und Cabarets, beim Arztbesuch, in der Nachbarschaft oder im Zoologischen Garten. Doch war er auch ein Konservator urbaner Lebensgefühle, die er in seinen Texten literarisch festgehalten und sowohl melancholisch wie auch komisch-heiter beschrieben hat. Die Autorin zeigt, wo Kurt Tucholsky in Berlin gelebt hat und wie er dem Facettenreichtum des widersprüchlichen und temporeichen Metropolendaseins mit Hilfe seiner pseudonymen Mitarbeiter Peter Panter, Theobald Tiger, Kaspar Hauser und Ignaz Wrobel beizukommen suchte.

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Hanns Meinke in Lichtenow

Frankfurter Buntbücher 54

Hanns Meinke (1884–1974) verbrachte in Lichtenow bei Rüdersdorf vor den Toren Berlins einen Großteil seiner Kindheit und Jugend. Hier kam er mit der Poesie in Berührung und wurde selbst zum Dichter, bewegte sich allerdings literarisch immer am Rande des Geschehens, der Literaturmarkt interessierte ihn ebenso wenig wie Politik und Gesellschaft. Durch sein Interesse an Charles Baudelaire wurde Meinke auf Stefan George aufmerksam, auf dem Schullehrer-Seminar in Neuzelle lernte er den ebenfalls mit George bekannten Rudolf Pannwitz kennen. Dieser führte ihn in den Kreis um die literarische Zeitschrift Charon ein, in der von 1905 bis 1911 über einhundert Gedichte.

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Ein Freund der unbefestigten Wege

John Heartfield in Waldsieversdorf (1953 bis 1968)

Frankfurter Buntbücher 52

John Heartfield gilt als Meister der Fotomontage, dessen Buchumschläge und gebrauchsgrafischen Arbeiten für den Malik-Verlag und die Arbeiter-Illustrierte-Zeitung von Bertolt Brecht als "Blätter eines großen Satirikers" bezeichnet wurden. Doch der Mensch John Heartfield, als Hellmuth Joseph Herzfeld, 1891 in Schmargendorf (Teltow) geboren, scheint hinter seinem Lebenswerk verschwunden. In dem neuen Frankfurter Buntbuch von Michael Krejsa steht die Person Heartfield im Mittelpunkt, die vor genau sechzig Jahren erstmals in die Märkische Schweiz kam. 1957 hatte sich Heartfield in Waldsieversdorf, nicht weit von Berlin entfernt, ein Grundstück gekauft. Ermuntert dazu hatte ihn sein Freund Bertolt Brecht, der im nahen Buckow selbst ein Sommerhaus bewohnte und die Vorzüge der brandenburgischen Landschaft zu schätzen wußte. In Waldsieversdorf schuf sich John Heartfield eine Sommeridylle, die ihm nach langen Jahren der Verfolgung und Unsicherheit in seinem letzten Lebensjahrzehnt zum Refugium wurde.

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Wie ich nach Berlin kam

Eine Irin in der geteilten Stadt

Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen des ersten von ihr geschriebenen und illustrierten Kinderbuchs, Der kleine Angsthase, ist Elizabeth Shaw in ost- und westdeutschen Kinderzimmern präsenter denn je: Titel wie Zilli, Billi und Willi oder Gittis Tomatenpflanze haben mit ihrem schnörkellosen Zeichenstil und ihrer subtilen Komik auch nach Shaws Tod im Jahre 1992 immer neue junge Leserinnen und Leser gewonnen und leben in den Erinnerungen vieler Erwachsener fort. Ihre Autobiografie, 1990 unter dem Titel Irish Berlin erstmals erschienen, zeigt eine andere Elizabeth Shaw: Mit großer Anschaulichkeit lässt sie die Welt ihrer Kindheit und Jugend in Nordirland und England auferstehen, berichtet von Erlebnissen in London zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, von ihrer Übersiedlung nach Berlin im Jahre 1946 und dem Leben in einer geteilten Stadt. Begegnungen mit Künstlern und Intellektuellen wie Robert Havemann, John Heartfield oder Helene Weigel werden ebenso lakonisch und selbstironisch beschrieben wie die Freuden und Sorgen des Alltags in Berlin. Liebevolle Aufmerksamkeit widmet Shaw den Besonderheiten und Absonderlichkeiten deutscher Kultur, die sie mit dem geschärften Blick der Zugereisten wahrnimmt. Mehr als zwanzig Jahre nach ihrem ersten Erscheinen legen wir Shaws Memoiren in einer aktualisierten Auf lage vor, die Gelegenheit gibt, den unverstellten Blick einer Irin auf ihre Wahlheimat neu zu entdecken. Ein Vorwort von Elizabeth Shaws Tochter Anne Schneider und dem Übersetzer des Bandes, Wolfgang de Bruyn, gibt einen Überblick über die Geschichte der Publikation und informiert über die Renaissance und Aktualität des Werks von Elizabeth Shaw.

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Mein Traumgehäuse

Johannes R. Becher in Bad Saarow (1948 bis 1958)

Frankfurter Buntbücher 51

„Ein Haus, geräumig-klein, ein Traumgehäuse, sanft hingelehnt an den Scharmützelsee ...“ dichtete Johannes R. Becher in seinem Sommersitz Bad Saarow, in dem bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Prominente wie Max Schmeling, Anny Ondra, Harry Liedtke und Käthe Dorsch ihre Refugien hatten. Von 1948 bis zu seinem Tod im Oktober 1958 nutzte Becher das auch für damalige Verhältnisse bescheidene Wassergrundstück als von Berlin aus schnell erreichbaren Ruhepunkt. Auf der Terrasse mit Seeblick trafen sich Dichterfreunde und politische Weggefährten wie Willy Bredel, Günther Weisenborn, Hans Lorbeer, Alexander Abusch und Erich Wendt. Auf Wunsch Lilly Bechers 1981 gegründet, existierte die Becher-Gedenkstätte im Ortsteil Saarow-Strand bis Anfang der 1990er Jahre. Danach wurde sie aufgelöst, das Grundstück verkauft.

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Im Haus der sieben Wälder

Lola Landau und Armin T. Wegner in Neuglobsow

Frankfurter Buntbücher 49

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Auf einem Berg aus Sand wohne ich

Henryk Bereska und das märkische Kolberg

Frankfurter Buntbücher 50

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