Viehoff, Reinhold
Studium der Germanistik, Soziologie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Kath. Theologie in Bonn, Köln und Siegen. 1980 Promotion im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Siegen), 1990 Habilitation im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft / Allgemeine Literaturwissenschaft (Siegen), Volontariat und freie Mitarbeit beim Westdeutschen Rundfunk (Hörfunk). Seit 1995 Prof. für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Gründungsdirektor des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaften, seit 2006 Dekan der Philosophischen Fakultät II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

/ Deutsches Fernsehen Ost

Eine Programmgeschichte des DDR-Fernsehens

Schwarzer Kanal, Blaue Blitze, Fetzers Flucht, Geschlossene Gesellschaft, Da lacht der Bär, Zur See, Prisma, Sport aktuell, Elf 99 ... Was war das DDR-Fernsehen? Welche Entwicklungen prägten seine Programmgeschichte? Und welche Bedeutung hat dieses abgeschlossene Kapitel deutscher Fernsehgeschichte für die gesamtdeutsche Fernsehkultur und für die Programmgeschichtsschreibung? Der Band trägt Beobachtungen zum Programm des DDR-Fernsehens von den Anfängen 1952 bis zur Abschaltung 1991 zusammen zu einer Programmgeschichte des Fernsehens der DDR. Für verschiedene Programmbereiche analysieren die Autorinnen und Autoren das DDR-Fernsehen in seiner Funktion als Unterhaltungs-, Herrschafts- und Informationsmedium. Im Zentrum der Darstellung stehen die internen Entwicklungen dieses Fernsehens in seinen einzelnen Genres. Ausführlich wird Unterhaltendes im DDR-Fernsehen behandelt, wie Familienserien, Sport, Show und Unterhaltung, Heitere Dramatik im Fernsehtheater und die Programmbereiche Literaturverfilmung, Dokumentarfilm, fiktionale Geschichtssendung und Kinderfernsehen. DFG-Forschungsprojekt: "Programmgeschichte des DDR-Fernsehens" >>

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