Wilhelm-Fraenger-Institut
Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts
Landesgeschichte und Historische Hilfswissenschaften

Ausgewählte Aufsätze

Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam

Als Landeshistoriker des mitteldeutschen Raumes wird der früh verstorbene Lorenz Friedrich Beck (1969–2013) ebenso in Erinnerung bleiben wie als traditionsbewusster und zugleich modernen Weiterentwicklungen der Historischen Hilfswissenschaften zugewandter Historiker-Archivar. Neben seiner Monographie zu den Herzögen von Sachsen-Wittenberg hat er die Forschungsdiskussionen in einer Vielzahl an Aufsätzen angeregt, befördert und weiterentwickelt. Deren breites Themenspektrum reicht von der Entstehung der Landesherrschaft über Hansestädte und frühneuzeitliche Residenzen bis zu heraldischen, sphragistischen, diplomatischen, paläographischen und aktenkundlichen Fragen. Der vorliegende Band führt die wichtigsten Beiträge zusammen.

59,00 €*
Das Erbe Wilhelm Fraengers

Erinnerungen an Ingeborg Baier-Fraenger (1926-1994)

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 13

Nach seinem Tod 1964 hinterließ der Kunsthistoriker Wilhelm Fraenger zahlreiche Manuskripte und Schriften. Insbesondere seiner Pflegetochter und „literarischen Nachlassverwalterin“ Ingeborg Baier-Fraenger ist es zu verdanken, dass diese Werke posthum veröffentlicht wurden. Gemeinsam mit Fraengers Witwe ordnete sie den Nachlass und wurde Herausgeberin der großen Fraenger-Monografien über Jörg Rathgeb, Hieronymus Bosch und Matthias Grünewald. Der Band Das Erbe Wilhelm Fraengers ist dem Andenken Ingeborg Baier-Fraengers (1926-1994) und ihrer Lebensaufgabe, der Bewahrung des Werkes Wilhelm Fraengers gewidmet. Persönliche Berichte einiger ihrer Freunde erinnern an das weit gespannte Netz von Freundschaften, das sich rund um sie und das Babelsberger Fraenger-Haus spannte, darunter Erhard Frommhold, Manuel Goldschmidt, Dieter Goltzsche und Gisèle van Waterschoot van der Gracht. Eigene Texte von Ingeborg Baier-Fraenger, wie etwa autobiografische Skizzen aus ihrer Kindheit oder Szenen aus dem Arbeitsalltag im Fraenger-Haus, vermitteln gemeinsam mit zwei Briefen an Carl Zuckmayer ein authentisches Bild des „Fraenger-Milieus“. Den Abschluss des Buches bildet ihr Südwestdeutsches Tagebuch, der Bericht einer zweiwöchigen Reise im Jahr 1986, die sie auf den Spuren Fraengers durch den Südwesten Deutschlands unternahm.

19,99 €*
Ich gab dir die Fackel im Sprunge

W.F. Ein Erinnerungsbericht

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 12

„W.F. Ein Erinnerungsbericht“ sind die Aufzeichnungen von Adolph Friedrich Wongtschowski alias Friedrich W. Buri (1919–1999), der als 14-Jähriger dem Dichter Wolfgang Frommel (1902–1986) begegnet, welcher sein Leben verändert. Es ist das Jahr 1933, als Hitler an die Macht kommt und dem jüdischen Jungen, der gerade das Gymnasium in Frankfurt am Main verlassen musste, eine ungewisse Zukunft bevorsteht. Diese Freundschaft schenkt Buri nicht nur ein neues geistiges Leben, sie soll auch sein Leben retten. Die Eltern des Jungen wandern nach Brasilien aus, aber Buri entschließt sich, bei seinem Freund zu bleiben. Beide emigrieren nach Holland und tauchen in Amsterdam unter, nur wenige Schritte vom Versteck Anne Franks entfernt. Vierzig Jahre nach den Kriegserlebnissen kehrt Buri zu Frommel zurück und beginnt seine Aufzeichnungen: eine authentische Zeitgeschichte und Dokumentation seiner Freundschaft.

39,90 €*
/ Archivar von Profession

Wortmeldungen aus fünfzig Berufsjahren

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 11

Gerhard Schmid ist seit über fünf Jahrzehnten Archivar – beruflich mehr als 15 Jahre ab 1953 in leitender Stellung am Deutschen Zentralarchiv in Potsdam und danach von 1971 bis 1993 am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar, seit 1991 als dessen Direktor. Als Dozent und Professor für Archivwissenschaft und Historische Hilfswissenschaften wirkte er im gleichen Zeitraum bei der Heranbildung des archivarischen Nachwuchses am Institut für Archivwissenschaft in Potsdam und danach an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die für den Band ausgewählten Aufsätze veranschaulichen die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Aktenkunde, zur Archivwissenschaft und aus dem Bereich des Literaturarchivwesens und der Literaturwissenschaft. Sie beziehen des Weiteren Probleme der Edition ein, wobei er zur letzteren mit der Faksimileausgabe von Georg Büchners „Woyzeck“ einen beachtlichen eigenständigen Beitrag geleistet hat.

29,00 €*
/ / / Wege und Spuren. Verbindungen zwischen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Geschichte und Politik

Festschrift für Joachim-Felix Leonhard

Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 10

95,00 €*
/ / / Die Kunst des Vernetzens

Festschrift für Wolfgang Hempel

Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 9

Wolfgang Hempel, als erster Bürger im Land Brandenburg mit dem Titel eines Ehrenprofessors ausgezeichnet, Pazifist und unerbittlicher Streiter für die Menschenwürde, ehrenamtlich engagierter Initiator und Förderer der kulturellen Überlieferung und der Wissenschaften, hat sich als Vertreter einer Generation der vaterlos Aufgewachsenen mit den Irrtümern und Abgründen der Vätergeneration auseinandergesetzt, Überliefernswertes in die neue Zeit überführt und der nachfolgenden Generation verfügbar gemacht. Das Ende der DDR führte dazu, dass er die Fesseln der "alten" Bundesrepublik für sich sprengte und seine Ideen, Anregungen und Initiativen in das Aufbauwerk in Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt einbringen konnte. In der Festgabe für Wolfgang Hempel, der mit großem Talent Menschen unterschiedlicher Herkunft und Fähigkeiten in einem Netzwerk zusammengeführt hat, werden Facetten seiner umfangreichen Tätigkeit vorgestellt. Das Spektrum erstreckt sich von den Erlebnisfeldern der Jugendkulturen in West und Ost über die Geistesgeschichte und ihre Vertreter hin zur historischen Aufarbeitung von Erinnerungskulturen. Es erhält praktische Relevanz in der Auseinandersetzung mit der politischen Kultur und konkretisiert sich mit deren Konsequenz für die Aus- und Weiterbildung. Den Abschluss bilden Beispiele zur Kunst des Vernetzens. Über vierzig Beiträge vermitteln eine Vorstellung über die Vielfalt eines beeindruckenden Lebenswerks.

70,00 €*
Jüdische Tragödie - letzter Akt

Bericht eines Rabbiners

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 7

Aus dem Tschechischen übersetzt von Gustav Just. Hrsg. von Michael Philipp. Unmittelbar nach der Befreiung im Mai 1945 beginnt der tschechische Rabbiner Richard Feder mit der Niederschrift seines Berichts über das Konzentrationslager Theresienstadt. Fast genau drei Jahre war er dort inhaftiert und mit ihm seine Familie und seine gesamte Gemeinde aus dem böhmischen Städtchen Kolín. Nur wenige von ihnen überlebten, und Feder beschwört eindringlich das Gedächtnis an die Ermordeten. Feder bemüht sich um eine objektive Darstellung des KZ Theresienstadt, aber immer wieder führt die noch frische Erinnerung zu emotionalen Ausbrüchen. Zugleich ist es ihm ein Anliegen, durch seine Beschreibung die Würde der Opfer wiederherzustellen. Diese Charakteristika des Berichtes machen ihn ebenso zu einem beeindruckenden Zeugnis wie die Einordnung des Geschehens in die jüdische Geschichte. Im deutschen Sprachraum gibt es kaum autobiographische Aufzeichnungen über die Shoah von einem Rabbiner. Feders Bericht, im Jahr 1947 auf tschechisch veröffentlicht, erscheint jetzt erstmals in deutscher Sprache. Ein ausführliches Nachwort des Herausgebers Michael Philipp informiert über die Persönlichkeit des Autors und analysiert Feders Bericht als ein besonderes Dokument der Erinnerung an die Shoah.

31,00 €*
/ Nur Wortgefechte?

Aus Schriften, Reden, Briefen, Interviews 1949-1989

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 6

Ausgewählt und kommentiert von Maria Rüger. Der Herkunft nach war Fritz Cremer (1906-1993) Westfale, geboren in Arnsberg an der Ruhr. Aufgewachsen und ausgebildet im Ruhrgebiet, studierte er seit 1930 in Berlin, wurde Meisterschüler an der Preußischen Akademie der Künste und erhielt 1936 den Großen Staatspreis für das Relief "Trauernde Frauen". In "Westermanns Monatsheften" hieß es, Fritz Cremer sei "alles andere als ein abwegig Äußerlicher, ein leerer Konstruktivist oder hohler Monumentalist." 1940 zur Luftwaffe einberufen, befand er sich am Ende des zweiten Weltkrieges in jugoslawischer Gefangenschaft. 1946 nach Österreich entlassen, berief ihn die Akademie für angewandte Kunst in Wien zum Professor. Sein erstes großes Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft steht auf dem Zentralfriedhof in Wien. Vier Jahre später folgte er einem Ruf an die Akademie der Künste nach Ostberlin. Er ist der Schöpfer des Buchenwalddenkmals von Weimar, der Mahnmale für Ravensbrück und Mauthausen, in New York steht der "Aufsteigende". Neben vielen anderen plastischen Werken hinterließ er auch ein umfangreiches graphisches Werk, so u.a. die Folge "Für Mutter Coppi und Anderen, Alle!" Er war ein sich mit Wort und Schrift "Einmischender". Für die vorliegende Sammlung wurden 91 Texte ausgewählt, die die kulturpolitischen Auseinandersetzungen in der DDR begleiten und dokumentieren. Sie bezeugen seine eigensinnige Denkfreude und Wortlust, mit der er zum Disput herausgefordert hat.

14,99 €*
/ / Emanuel Lasker

Homo ludens - homo politicus. Beiträge über sein Leben und Werk

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 5

Emanuel Lasker (1868 - 1941) trug 27 Jahre lang den Titel des Schachweltmeisters, eine nie wieder erreichte Leistung. Die längste Zeit seines Lebens lebte Lasker in Berlin. In der brandenburgischen Gemeinde Thyrow besaß er seit 1921 ein großes Grundstück mit einem Landhaus als Sommersitz. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste er Deutschland verlassen. Seine Exilstationen waren die Niederlande, England, Schweiz, Sowjetunion sowie die USA. Das Buch vereint Vorträge von Wissenschaftlern und Schachhistorikern, die auf der internationalen Konferenz zum 60. Todestag von Emanuel Lasker im Januar 2001 in Potsdam gehalten wurden. Ein besonderes Augenmerk erhalten dabei Aspekte der deutsch-jüdischen Geschichte vor 1933.

14,90 €*
Friedrich Beck. Ausgewählte Aufsätze

Beiträge zur thüringischen und brandenburgischen Landesgeschichte und zu den historischen Hilfswissenschaften

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 4

Friedrich Beck, jahrzehntelanger Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Potsdam und Professor für Historische Hilfswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat sich in seinen Forschungen vor allem mit der Erschließung und Auswertung von archivalischen Überlieferungen unter hilfswissenschaftlichen und landesgeschichtlichen Fragestellungen befasst. Seine hier wieder abgedruckten ausgewählten Aufsätze spiegeln seine wissenschaftlichen Schwerpunkte wider. Sie reichen von der thüringischen Landesgeschichte, die der gebürtige Thüringer nicht aus den Augen verloren hat, über die brandenburgische Landesgeschichte, die hier durch Studien zu den kommunal und provinzialständischen Verhältnissen des 19./20. Jahrhunderts vertreten ist, zu den Hilfswissenschaften Diplomatik und Paläographie, hier werden u.a. die Handschriften großer Reformatoren des 16.Jahrhunderts eindringlich untersucht. Den Abschluss bilden archivgeschichtliche Darstellungen zum Brandenburgischen Landeshauptarchiv und seinen Vorläufern.

28,00 €*
/ Die Kunst des Erzählens

Festschrift für Walter Scherf

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 3

Märchen erzählen heute - Tradition oder Kleinkunst? Erzähler spielen oder Erzähler sein? Das Ende der alten Geschichten? Wer solche Fragen stellt, kann in diesem Buch Antworten finden: über kindliches Erzählen und die "Wahrheit, wie sie in den alten Märchen steckt", Einsichten in die Choreographie rhythmischer Spannungsverläufe wie in die Wirkkraft der Worte, Anmerkungen zum Verhältnis von Erinnerung und Geschichte oder ein Lob des Ein-Personen-Theaters. "Erzähl' er nur weiter, Herr Urian..." - "Solange du erzählst, bleibst du am Leben." In einer Festgabe für Walter Scherf, der ein großer Erzähler und tiefgründiger Märchenkenner ist, werden viele Facetten des Erzählens entfaltet. Von wissenschaftlichen Beiträgen, die sich mit dem Erzähltheater oder dem Übersetzen von Kinderliteratur befassen, über Erinnerungen an das Erzählen in der Horte oder am Lagerfeuer sowie zum spontanen Erzählen spannt sich der Bogen hin zu neuen Märchen und märchenhaften Gedichten und zur poetisch behandelten Frage, wie sich das Erzählen erzählt. Vierzig Mosaiksteinchen vermitteln hier ein besonders vielfältiges, farbiges Bild von der Kunst des Erzählens.

28,00 €*
Wilhelm Fraenger (1890-1964)

Ein subversiver Kulturwissenschaftler zwischen den Systemen

Schriften des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 1

29,00 €*