Rother, Michael
Dr. habil. Michael Rother ist Romanist und Germanist. 1998 Habilitation im Fach Medienwissenschaft/Mediengeschichte, ab 1999 Seminare zur frankreichbezogenen und historischen Medienwissenschaft an der Universität Mannheim.

Kooperation - Kollaboration - Konkurrenz

Das Fernsehen entwickelte sich im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts zum Leitmedium. Es stand dabei immer in der Spannung zwischen Transnationalität (Funkwellen kennen keine Grenzen!) und nationalstaatlicher Organisation. Der Autor geht der Frage nach, inwieweit Fernsehen sich in zwei nationalen Systemen und den Beziehungen zwischen ihnen konkretisiert. Er stellt die Entwicklung des Fernsehens als großtechnisches System wie als publizistisches Medium in den Nachbarstaaten Deutschland und Frankreich dar. Die Arbeit reicht von den Anfängen des Fernsehens in den 1930er-Jahren bis zum Jahre 1963, als sich durch Elysée-Vertrag und beginnende Ausweitung und Differenzierung des Fernsehens durch zusätzliche Programme in beiden Ländern neue Rahmenbedingungen und Strukturen ergaben. Dabei zeigt der Autor den Zusammenhang nationaler und transnationaler Entwicklungen auf: im Nebeneinander, Gegeneinander und Miteinander.

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