Schoeps, Julius H.
Prof. em. Dr. Julius H. Schoeps ist Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.

/ Herzls Utopie - Israels Gegenwart

1902 verfasste der Begründer des politischen Zionismus Theodor Herzl (1860–1904) einen utopischen Roman unter dem Titel Altneuland. Darin beschreibt er, wie der Staat Israel auf der Basis eines solidarischen Gesellschaftssystems aussehen könnte. Seine Vorstellungen reichten von der Stadtplanung über die Elektrifizierung des Landes bis hin zur großflächigen Landwirtschaft, die mit modernster Technologie genossenschaftlich betrieben werden sollte. Zum sechzigsten Jahrestag der Gründung des Staates Israel im Mai 1948 stellt der Band – der zugleich Begleitband einer Wanderausstellung ist – aktuelle Fotos aus dem heutigen Israel Zitaten aus Herzls Altneuland gegenüber.

9,95 €*
/ Feindbild Judentum

Antisemitismus in Europa

Gibt es einen "neuen Antisemitismus" in Europas Demokratien? Entgegen dem Trend der Nachkriegsentwicklung verweisen empirische Erhebungen auf eine Zunahme antisemitischer Vorurteile auch bei jungen Menschen. Und es lässt sich eine immer größere Bereitschaft belegen, antijüdische Ressentiments öffentlich zu äußern. Zudem ist die Zahl antisemitischer Straftaten seit der Jahrtausendwende in fast ganz Europa gestiegen. Der Band geht diesem Phänomen auf den Grund. Er versammelt ein breites Spektrum internationaler Politik- und Sozialwissenschaftler, die das Problem in zwölf Länderstudien sowie in vergleichenden Untersuchungen erstmals im europäischen Kontext analysieren. Die vorliegenden Befunde liefern ein umfassendes Bild von Form und Ausmaß des Antisemitismus in Europa. Sie zeigen, dass sich antijüdische Feindbilder einerseits als erstaunlich beharrlich erwiesen und andererseits in jüngster Zeit neue Schübe erhalten haben.

24,95 €*
/ / / Wege und Spuren. Verbindungen zwischen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Geschichte und Politik

Festschrift für Joachim-Felix Leonhard

Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 10

95,00 €*
/ Vom Hekdesch zum Hightech

250 Jahre Jüdisches Krankenhaus im Spiegel der Geschichte der Juden in Berlin

Das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung dokumentiert in 22 chronologischen Stationen die Geschichte des Jüdischen Krankenhauses Berlin im Kontext der historischen Ereignisse von der ersten Erwähnung der Juden in der Mark Brandenburg, der Gründung der Jüdischen Gemeinde Ende des 17. Jahrhunderts, der Haskala im Rahmen der europäischen Aufklärung, der Berliner Salonkultur, der jüdischen Gleichstellung und Emanzipation bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus, als das Jüdische Krankenhaus die letzte jüdische Einrichtung in Deutschland darstellte. Aber die Geschichte des Krankenhauses endete nicht mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Trotzdem fast alle Berliner Juden vertrieben oder umgebracht wurden, gab es einen Anfang nach dem Ende. Der Krankenhausbetrieb wurde nahtlos fortgesetzt und reicht bis in die Gegenwart. Heute ist das Jüdische Krankenhaus, seit 1914 in Berlin-Wedding beheimatet, ein modernes Kiezkrankenhaus, in dem Menschen schiedlicher Religionen, Kulturen und Überzeugungen arbeiten und medizinisch versorgt werden.

14,80 €*
/ Eine Debatte ohne Ende?

Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum

Kunstwerke, die in der Zeit des Nationalsozialismus beschlagnahmt wurden oder unter Druck verkauft werden mussten, sind nach der "Washingtoner Erklärung" von 1998 den einstigen Eigentümern beziehungsweise deren Erben zurückzuerstatten. Zu heftigen Auseinandersetzungen führte jüngst die Restitution von Ernst Ludwig Kirchners "Berliner Straßenszene". Das Bild, das bis 2006 im Berliner Brücke Museum hing, wurde an die Erben der ursprünglichen Eigentümerfamilie zurückgegeben. Die Debatte über die Rechtmäßigkeit der Rückgabe dauert an, ein Ende des Streits ist nicht abzusehen. Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes versuchen mit ihren Beiträgen, den Streit zu versachlichen. Sie unterbreiten Vorschläge, wie man künftig einerseits den Ansprüchen der Erben und andererseits den Interessen der Museen gerecht werden kann. Die Beiträge reichen von Aspekten der Restitutionsdebatte in den deutschen Medien über die Rolle der USA bei der Restitution von Kunstwerken und eine vergleichende Bestandsaufnahme, die den Blick auf die EU-Ebene und die Schweiz richtet, bis hin zu praktischen Problemen im Kunsthandel, in Museen und in Bibliotheken.

19,80 €*
/ / Geopolitik

Grenzgänge im Zeitgeist Band 1.1: 1890 bis 1945 Band 1.2: 1945 bis zur Gegenwart

Neue Beiträge zur Geistesgeschichte, Band 1

In den vorliegenden beiden Bänden wird die Geopolitik sowohl in ihren historischen als auch ihren geographischen und politikwissenschaftlichen Bezügen untersucht. Die Beiträge des ersten Bandes befassen sich mit der Zeit von 1890 bis zum Zweiten Weltkrieg, wobei insbesondere auf die Ursprünge, Erscheinungsformen und die schließliche Diskreditierung der Geopolitik durch den Nationalsozialismus eingegangen wird. Die Beiträge des zweiten Bandes beschäftigen sich mit den Debatten um die Geopolitik, die nach 1945 geführt wurden und gehen der Frage nach, ob in der Gegenwart geopolitisches Denken noch eine Rolle spielt.

39,80 €*
/ / / Rechtsextremismus in Brandenburg

Handbuch für Analyse, Prävention und Intervention

Rechtsextreme Organisationen, Einstellungen und Gewalttaten sind eine Bedrohung für Brandenburg, für seine innere Sicherheit und das friedliche Zusammenleben seiner Bewohner. Politik, Staat und Gesellschaft müssen weiterhin entschieden und konsequent die Entwicklung des demokratischen Gemeinwesens fördern, um dem Rechtsextremismus Einhalt zu gebieten. Der Sammelband verbindet wissenschaftliche Analysen zu rechtsextremen Potenzialen mit Darstellungen über Problemdimensionen und Handlungsalternativen aus der Sicht verschiedener staatlicher und nichtstaatlicher Akteure, die in der Mehrzahl im Land Brandenburg aktiv sind. Knappe, verständlich geschriebene und praxisorientierte Einzelbeiträge und ein ausführlicher Adress- und Serviceteil machen den Band zum Handbuch für alle, die – ob dienstlich oder als engagierte Bürger – mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit konfrontiert sind. Autorinnen und Autoren Klaus Ahlheim, Gideon Botsch, Hubertus Buchstein, Christian Dornbusch, Benjamin Fischer, Tilo Görl, Heidrun Großmann, Thomas Günter, Helmut Heitmann, Dieter Holtmann, Kristina Hübener, Wolfram Hülsemann, Dominique John, Klaus Kandt, Robin Kendon, Siegfried Kirschen, Heinz Kleger, Andreas Knuth, Ray Kokoschko, Christoph Kopke, Judy Korn, Hans-Hartwig Lau, Stephan Loge, Kerstin Lück, Rita Marx, Angela Mickley, Michael Minkenberg, Bärbel Möller, Günter Morsch, Oskar Niedermayer, Detlef Pieper, Jan Raabe, Erardo Rautenberg, Timo Reinfrank, Barbara Rösch, Alfred Roos, Albert Scherr, Gabriele Schlamann, Winfriede Schreiber, Wilfried Schubarth, Christoph Schulze, Horst Seferens, Anna Spangenberg, Silvester Stahl, Toralf Staud, Armin Steil, Richard Stöss, Dietmar Sturzbecher, Werner Treß, Fabian Virchow, Dirk Wilking.

9,90 €*
/ / / Die Kunst des Vernetzens

Festschrift für Wolfgang Hempel

Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts Potsdam, Band 9

Wolfgang Hempel, als erster Bürger im Land Brandenburg mit dem Titel eines Ehrenprofessors ausgezeichnet, Pazifist und unerbittlicher Streiter für die Menschenwürde, ehrenamtlich engagierter Initiator und Förderer der kulturellen Überlieferung und der Wissenschaften, hat sich als Vertreter einer Generation der vaterlos Aufgewachsenen mit den Irrtümern und Abgründen der Vätergeneration auseinandergesetzt, Überliefernswertes in die neue Zeit überführt und der nachfolgenden Generation verfügbar gemacht. Das Ende der DDR führte dazu, dass er die Fesseln der "alten" Bundesrepublik für sich sprengte und seine Ideen, Anregungen und Initiativen in das Aufbauwerk in Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt einbringen konnte. In der Festgabe für Wolfgang Hempel, der mit großem Talent Menschen unterschiedlicher Herkunft und Fähigkeiten in einem Netzwerk zusammengeführt hat, werden Facetten seiner umfangreichen Tätigkeit vorgestellt. Das Spektrum erstreckt sich von den Erlebnisfeldern der Jugendkulturen in West und Ost über die Geistesgeschichte und ihre Vertreter hin zur historischen Aufarbeitung von Erinnerungskulturen. Es erhält praktische Relevanz in der Auseinandersetzung mit der politischen Kultur und konkretisiert sich mit deren Konsequenz für die Aus- und Weiterbildung. Den Abschluss bilden Beispiele zur Kunst des Vernetzens. Über vierzig Beiträge vermitteln eine Vorstellung über die Vielfalt eines beeindruckenden Lebenswerks.

70,00 €*
/ / Neu-alter Judenhass

Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik

Der von Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski herausgegebene Sammelband befasst sich mit dem Antisemitismus im islamischen und christlich-westlichen Kulturkreis. Beide Antisemitismusvarianten sind unheilige Verbindungen eingegangen, nicht erst seit der islamischen Einwanderung nach Europa und nicht nur dort. Hitlerdeutschland hat im Bündnis mit größeren Teilen der damaligen arabischen Nationalbewegung zur Verbreitung seines antisemitischen Weltverständnisses im Islam einen westlichen Beitrag geleistet. Der deutsche Schuldabwehr-Antisemitismus, der beispielsweise hierzulande in der weit verbreiteten Meinung sichtbar wird, Israels Verhalten gegenüber "den Palästinensern" sei mit Hitlerdeutschlands Verbrechen an den Juden vergleichbar, erhält viele Stichworte aus der islamisch-arabischen Propaganda. 31 Autorinnen und Autoren äußern sich zu verschiedenen Aspekten des neu-alten Judenhasses (deutsche Medien und Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus, politische Perspektiven): unter ihnen jüdische und nicht-jüdische Deutsche. Deutsche arabischer, islamischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen, Juden, Muslime und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit. Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. Der Sammelband gibt unterschiedliche Positionen zu einer Problematik wieder, die leider aktuell bleiben wird. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus - in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost.

24,90 €*
/ J'accuse... ! ... ich klage an! Zur Affäre Dreyfus. Eine Dokumentation

Zur Affäre Dreyfus. Eine Dokumentation

Begleitkatalog zur Wanderausstellung in Deutschland Mai bis November 2005, hrsg. im Auftrag des Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam. J’Accuse…! Mit dieser Überschrift des offenen Briefs des Schriftstellers und Journalisten Emile Zola, 1898 an den französischen Präsidenten gerichtet, erreichte der öffentliche Streit um die Affäre Dreyfus seinen Höhenpunkt. Vier Jahre zuvor war der jüdische Hauptmann Alfred Dreyfus zu Unrecht des Landesverrats angeklagt und zu lebenslänglicher Verbannung auf der Teufelsinsel verurteilt worden. Dreyfus wurde verdächtigt, der Verfasser jenes Bordereaus (Anschreibens) zu sein, das die Preisgabe geheimer Militärinformationen an die Deutschen ankündigte. Trotz gegenteiliger Schriftgutachten und vieler Beweise, die für die Unschuld Dreyfus’ sprachen, kam es auch in einem Wiederaufnahmeverfahren 1899 zu einer erneuten Verurteilung. In Anbetracht der Unruhe, die dieser Justizskandal nicht nur in Frankreich verursachte und der bevorstehenden Weltausstellung in Paris (1900), entschloss sich die französische Regierung 10 Tage nach der Urteilsverkündung zur Amnestie. Eine endgültige Rehabilitierung erfuhr Alfred Dreyfus allerdings erst 1906 mit der Wiederaufnahme in die Armee und der Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion. Den Grundstock der Ausstellung bildet die Beitler Collection. Die amerikanische Erziehungswissenschaftlerin Lorraine Beitler (New Jersey) hat in den letzten drei Jahrzehnten Exponate zur Dreyfus-Affäre aus aller Welt zusammengetragen. 2002 übergab sie ihre umfangreiche Kollektion, die ca. 1.600 Ausstellungsstücke umfasst, an die University of Pennsylvania. Etwa 250 Exponate aus dieser Sammlung werden in Deutschland zu sehen sein, darunter zahlreiche zeitgenössische Presseerzeugnisse, Fotos, Karikaturen und Postkarten, Uniformen der französischen Armee, Säbel sowie Orden und Medaillen. Darüber hinaus werden in der Ausstellung erstmalig Archivalien aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Berlin und der Theatersammlung der Universität Hamburg gezeigt. Anlässlich des 70. Todesjahres Dreyfus’ hat das Moses Mendelsohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien eine Wanderausstellung konzipiert, die Einblicke in die tief greifenden Auswirkungen bietet, die diese Affäre auf Politik und Gesellschaft des fin de siècle in Frankreich, Europa und der Welt hatte. Dabei stehen neben Dreyfus Personen aus dem Militär, der Politik und der Justiz ebenso im Mittelpunkt wie Journalisten, Schriftsteller und Künstler.

9,95 €*
/ / Der Orient im Okzident

Sichtweisen und Beeinflussungen

Neue Beiträge zur Geistesgeschichte, Band 3

Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse der 44. Jahrestagung der Gesellschaft für Geistesgeschichte, die unter dem Thema "Der Orient im Okzident - Sichtweisen und Beeinflussungen" im Herbst 2002 in Potsdam stattfand. Im Mittelpunkt stehen Erörterungen, die den Wegen des Nehmens und Gebens zwischen den Völkern und Kulturen nachgingen, die den Ursachen und Wirkungen dieses Austausches folgten und bekannt machten mit den jeweiligen Bildern des Anderen, den Denk- und Rezeptionsweisen sowie den wechselseitigen Einflüssen auf den jeweiligen Kulturkreis. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit historischen und politischen als auch theologischen, literaturwissenschaftlichen und pädagogischen Fragestellungen und reflektieren den neuesten Forschungsstand.

35,00 €*
/ Der Soldatenkönig

Friedrich Wilhelm I. in seiner Zeit

Brandenburgische Historische Studien, Band 12

Zwischen dem Hallen des Kanonendonners, der am 14. August 1688 in Berlin die Geburt Friedrich Wilhelms I. ankündigte, und der Todesstunde des Monarchen am frühen Nachmittag des 31. Mai 1740 erstreckt sich das Leben eines Mannes, dessen Wirken und Wirkung Geschichtsschreibung und Literatur immer wieder neu herausgefordert haben. Die 300jährige Wiederkehr der Gründung des preußischen Königreiches war für die Gesellschaft für Geistesgeschichte und die Brandenburgische Historische Kommission Anlass, eine Bestandsaufnahme der Forschung zu wagen. Auf der wissenschaftlichen Konferenz, die im Oktober 2000 in Königs Wusterhausen stattfand, standen neben Gesamtschauen - "Einsichten in eine Epoche" - Aspekte der Religion, militär- und sozialgeschichtlichen Fragenstellungen, Darstellungen höfischer Repräsentation sowie Facetten außenpolitischer Beziehungen und Fragen der Geschichtsrezeption der Person des Königs - in besonderem Maße auch kunsthistorische Erörterungen im Vordergrund.

16,90 €*
Felix Busch

Brandenburgische Historische Studien, Band 8

25,00 €*
/ / Geopolitik - Grenzgänge im Zeitgeist

Grenzgänge im Zeitgeist Band 1.1: 1890 bis 1945 Band 1.2: 1945 bis zur Gegenwart

Neue Beiträge zur Geistesgeschichte, Band 1

In den vorliegenden beiden Bänden wird die Geopolitik sowohl in ihren historischen als auch ihren geographischen und politikwissenschaftlichen Bezügen untersucht. Die Beiträge des ersten Bandes befassen sich mit der Zeit von 1890 bis zum Zweiten Weltkrieg, wobei insbesondere auf die Ursprünge, Erscheinungsformen und die schließliche Diskreditierung der Geopolitik durch den Nationalsozialismus eingegangen wird. Die Beiträge des zweiten Bandes beschäftigen sich mit den Debatten um die Geopolitik, die nach 1945 geführt wurden und gehen der Frage nach, ob in der Gegenwart geopolitisches Denken noch eine Rolle spielt.

46,00 €*
/ / Ein neues Judentum in Deutschland?

Fremd- und Eigenbilder der russisch-jüdischen Einwanderer

Neue Beiträge zur Geistesgeschichte, Band 2

Die vorliegende Untersuchung analysiert die soziale, religiöse und kulturelle Integrationsproblematik der russisch-jüdischen Einwanderer aus der Wahrnehmungsebene von Eigen- und Fremdbildern der Betroffenen. 57 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Hauptprobleme noch nicht bewältigt sind - 23 Prozent haben bereits resigniert und erachten ihre Schwierigkeiten in Deutschland als "unüberwindlich".

25,00 €*
/ Der verkannte Monarch

Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit

Brandenburgische Historische Studien, Band 1

Aus Anlass des 200. Geburtstages des "Romantikers auf dem Thron", wie der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. auch oft bezeichnet wurde, fand 1995 eine wissenschaftliche Konferenz statt, deren Ergebnisse in der vorliegenden Publikation vorgestellt werden. Die Persönlichkeit dieses Königs, bei dem Licht und Schatten eng beieinander lagen, wird dabei in zwei großen Teilen beleuchtet. Der erste Teil umfasst sieben Beiträge mit den Kapiteln über "Frömmigkeit, Monarchie und Gottesgnadentum" bzw. über "Verfassung, Politik und Ordnungsdenken"; der zweite Teil beinhaltet die Kapitel "Künstler, Gestalter und Gegenstand der Karikatur" sowie "Friedrich Wilhelm IV. und die Zeitgenossen".

19,90 €*