EINST UND JETZT
/ Fontanes Heimat

Einst und Jetzt 55

Als Fontane an der Oder stand, bewunderte er den wuselnden Schiffsverkehr zwischen Frankfurt und Stettin. Und heute: trägt die Oder hin und wieder ein paar Paddler und Sportboote. Geschwader von Kähnen sah sie schon lange nicht mehr. Im Oderbruch bewunderte Fontane die neuen, großen Zuckerfabriken. Heute würde er an deren Stelle eingezäunte Solaranlagen sehen. In Lebus erinnerte er sich an den alten Schlachtruf „Lebus oder Tod“ und musste darüber lächeln, dass sich wegen dieses Örtchens Krieger einst die Köpfe einschlugen. Fontane hätte nicht ahnen können, dass um eben jene politisch bedeutungslose Kleinstadt 1945 so erbittert gekämpft wurde, dass sie fast ausradiert war. Fontane hat mit seinen Reisen durch Brandenburg und der daraus entstandenen Biografie einer Landschaft Literaturgeschichte geschrieben. Getreu ihrem Motto wird in der Buchreihe Einst und Jetzt gezeigt, wie sich ausgewählte Plätze im Havel- und im Oderland, auf dem Barnim, in Potsdam und Berlin verändert haben – oder wo es noch so ähnlich zugeht wie früher.

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Neuzelle

Einst und Jetzt 54

Neuzelle hat gerade einmal 2 174 Einwohner. Doch das Dorf an der Oder ist ein echtes Juwel in Ostbrandenburg. Da gibt es das ehemalige Zisterzienser-Kloster, dessen Gründung vor 750 Jahren im Jahr 2018 gefeiert wird. In die Anlage mit ihren zwei Barockkirchen, einem Klostergarten und zwei Museen – allesamt im Eigentum der staatlichen Stiftung Stift Neuzelle – sind in den vergangenen Jahren etliche Millionen Euro gef lossen. Seit Kurzem leben wieder Zisterziensermönche in Neuzelle. Das Kulturzentrum könnte also demnächst erneut auch ein Glaubenszentrum werden.

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Ludwigslust

Einst und Jetzt 53

Die südwestmecklenburgische Stadt Ludwigslust besticht durch das prachtvolle Barockschloss der Herzöge Mecklenburg-Schwerins, die hier von 1765 bis 1837 residierten. Gemeinsam mit der Residenzstadt, die um das als „Versailles des Nordens“ bezeichnete Schloss herum an gelegt wurde, entstand ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Reichlich Stoff für einen Vergleich von älteren Darstellungen und aktuellen Fotos – denn es hat sich einiges getan in der Stadt, in der die vielen unter Denkmalschutz stehenden Gebäude in neuem Glanz erstrahlen.

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Rheinsberg

Einst und Jetzt 52

Ein Ort mit Geschichte: Theodor Fontane beschrieb Rheinsberg und das umliegende, wasserreiche Land in seinen Wanderungen, berichtete von der Schönheit dieser Gegend und der mannigfaltigen Kultur. Kurt Tucholsky verewigte Rheinsberg in seiner gleichnamigen Erzählung. Es ist eine Liebeserklärung des Autors an die kleine Stadt, in deren Schloss der spätere König Friedrich II. vier Jahre seiner Kronprinzenzeit verbrachte, und welche schon im Kaiserreich als beliebtes Ausflugsziel galt, das auch heute viele Besucher anzieht.

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Danzig/Gdansk

Einst und Jetzt 51

Die alte Hansestadt Danzig blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die immer vom Streben ihrer Einwohner nach Freiheit geprägt war: So wie sie ihr goldenes Zeitalter deutschen und anderen europäischen Kaufleuten verdankte, die sich freiwillig dem Schutz des polnischen Königs unterstellten, streikten hier Jahrhunderte später polnische Arbeiter gegen die Herrschaft eines aus Moskau gelenkten Regimes. Dazwischen lagen viele glanzvolle, aber auch tragische Kapitel, wie etwa die ersten Schüsse des Zweiten Weltkrieges auf der Westerplatte oder der beeindruckende Wiederaufbau der fast völlig zerstörten Innenstadt in den 1950er-Jahren. Nach Stettin und Breslau ist Danzig die dritte polnische Großstadt mit deutscher Vergangenheit, die in der Reihe Einst und Jetzt vorgestellt wird.

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/ Rennbahn Hoppegarten

Einst und Jetzt 50

Die Gegenüberstellung des Einst und Jetzt ist für keine andere deutsche Rennbahn so interessant wie für Hoppegarten. Der „Berliner Verein für Pferderennen“ verfolgte 1866 hochgesteckte Ziele, als er die Planung für eine Galopprennbahn vor den Toren der Stadt vorantrieb. Seit dem ersten offiziellen Renntag am 17. Mai 1868 hat Deutschlands schönste und traditionsreichste Galopprennbahn mit einer einzigartigen 1 400-Meter-Geraden eine wechselvolle Geschichte erlebt. Seit 2008 in Privatbesitz, wird sie nun Schritt für Schritt wieder zurück an die Spitze geführt.

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Schwerin

Einst und Jetzt 49

Schwerin ist, gemessen an der Einwohnerzahl von etwa 93 000, die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands. Die vom Zweiten Weltkrieg und später auch vom sozialistischen Neuerungswillen weitgehend verschonte Innenstadt ist ein Bilderbuch norddeutscher Architekturgeschichte. Mit der Sanierung des Residenzensembles der Mecklenburgischen Herzöge und anspruchsvollen Neubauten wird die Stadt heute modernen Anforderungen an Wohnen und Arbeiten ebenso gerecht wie hoher Baukultur, die die Aufnahme der gesamten Kulturlandschaft in das UNESCO-Weltkulturerbe befördert.

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Breslau/Wrocław

Einst und Jetzt 45

„Blume Europas“ wird Wrocław/Breslau nicht zuletzt aufgrund seiner wechselvollen Geschichte genannt. Diese reicht von den polnisch-piastischen Wurzeln vor eintausend Jahren über die böhmische, habsburgische und preußisch-deutsche Zeit bis in die polnische Gegenwart. Als eine der beiden Kulturhauptstädte Europas im Jahr 2016 wird die Stadt an der Oder ihr besonderes Flair präsentieren, das von all diesen Einflüssen geprägt ist. In 45 Bildpaaren korrespondieren historische Aufnahmen aus dem alten Breslau mit aktuellen Fotos aus dem Wrocław von heute.

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Görlitz

Einst und Jetzt 11

Görlitz ist eine Stadt von besonderem Reichtum. Aus über 500 Jahren Baugeschichte sind hier zahlreiche architektonische Denkmale erhalten. Nirgends sonst in Deutschland gibt es ein solch ausgeprägtes historisches Stadtbild. Auch deshalb ist die Altstadt von Görlitz das größte zusammenhängende nationale Flächendenkmal. Vor diesem Hintergrund sind historische Aufnahmen und damit korrespondierende gegenwärtige Stadtansichten von besonderem Reiz. Die Fotografien des in neuer, verbesserter Auflage erscheinenden Bandes der Reihe Einst und Jetzt dokumentieren nicht nur die Vergangenheit der Stadt an der Neiße, sondern zeigen auch die besonderen Leistungen im Bemühen um den Erhalt der wertvollen Altstadtbausubstanz.

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Stettin/Szczecin

Einst und Jetzt 38

Der Weg, den Stettin im 20. Jahrhundert gegangen ist, war von historischem Umbruch und Aufbruch geprägt: Er führte von der preußisch-pommerschen Schifffahrts- und Handelsstadt zur dynamischen polnischen Metropole mit zunehmend grenzüberschreitender Bedeutung. Der Band lädt zu einer Reise in eine der interessantesten Städte an der Oder ein.

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Angermünde

Einst und Jetzt 43

Die kleine Stadt Angermünde, das Zentrum der südlichen Uckermark, hat einen historischen Altstadtkern, der in ganz Brandenburg seinesgleichen sucht. Im 17. und 18. Jahrhundert von gravierenden Veränderungen betroffen, überstand das weitgehend in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstandene, geschlossene Stadtbild den zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet. In den folgenden 45 Jahren betraf die wertvolle Bausubstanz ein schleichender Verfall. Erst mit der Wiedervereinigung war es möglich geworden, die denkmalgeschützte Altstadt Haus für Haus zu sanieren. Das hervorragende Ergebnis dieses in den letzten 25 Jahren engagiert und zügig umgesetzten Projekts zeigen anschaulich die 44 Bildpaare, die für diesen Band ausgewählt wurden.

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Weimar

Einst und Jetzt 42

Nirgendwo sind die Brüche und Neuanfänge der deutschen Geschichte deutlicher zu erkennen als im Osten Deutschlands. „Einst und Jetzt“ zeigt, wo in Städten und Dörfern das Historische erhalten geblieben ist und das Neue Einzug gehalten hat. Die Gegenüberstellung der Bilder, die möglichst aus derselben Perspektive die Veränderung dokumentieren, ergänzen Texte zur Geschichte. Die Kulturstadt Weimar steht im Mittelpunkt des 42. Bandes der Serie. Die Liste des Sehenswerten ist lang und birgt mehr als wohl bekannte Ansichten von Schlössern, Parks, Museen und Denkmalen. Die Bildfolge setzt ein mit der einzigen, nicht von einem Fotografen hinterlassenen Stadtansicht, sondern mit einem Stich aus dem 17. Jahrhundert. Sie setzt sich fort mit stadtgeographischer Konsequenz von Norden, vom Bahnhof, nach Süden bis zu den Gründungsstätten des Weimarer Bauhauses. Einem abschließenden Exkurs gleich, folgt ein Blick auf Buchenwald sowie auf eine der Weimarer „Plattensiedlungen“.

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