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Fontane allerorten

Eine Spurensuche in Berlin und Brandenburg

Ausstattung: Broschur

Seitenzahl: 120

Illustrationen: 90

Format: 205 mm x 125 mm

ISBN: 978-3-947215-40-9

12,00 €*

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Als Theodor Fontane 1898 im Alter von 78 Jahren verstarb, war er zwar ein bekannter, aber noch keineswegs vielfach gewürdigter Schriftsteller. Kein Gedanke daran, dass einmal eine Straße, ein Platz, eine Schule, ein Restaurant, eine Buchhandlung, eine Apotheke oder sogar eine medizinische Hochschule nach ihm benannt werden würden. Heute, im Jahr seines 200. Geburtstages, sieht die Sache anders aus. Nicht nur Straßen und Apotheken, Denkmäler und Brunnen, Hotels und Pensionen, Wanderwege und Literaturpreise tragen seinen Namen, sondern auch ein Schiff, ein Fisch und ein Mineralwasser. Roland Lampe verfolgt den großen Namen im Berliner und Brandenburger Alltag, entdeckt Bezüge und zieht Querverbindungen zwischen Orten, Institutionen und sogar Mahlzeiten, die auch für Fontane durchaus eine Rolle spielten. Eingerahmt von Fontane-Texten, ist der Band auf informativer und vergnüglicher Spurensuche – vom Fontane-Wanderweg bis zum Fontane-Döner.

Pressestimmen

"ein gelungener Reise(ver)führer, [...] weil dieses Namedropping nach Art einer Schnitzeljagd durch die gesamte Hauptstadtregion geleitet" (Henry-Martin Klemt)

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  • Adolf und Rosemarie Henke: "Zum Abschluss des Dichter-Jubiläums", in: Bucher Bote, Dezember 2019
  • Elfi Sinn: "Zum Tee mit Fontane. Blaue Stunde im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel", in: Berliner Woche Lichtenberg/Neu-Hohenschönhausen, 21. November 2019
  • Oranienburg: "Eine Stunde mit Fontane", in: MAZonline, 20. November 2019
  • Mario Kraus: "Warum sich Fontane in Burg langweilte", in: Burger Rundschau, 10. September 2019
  • Camillo Kupke: "Unterhaltsames Sammelsurium", in: Märkische Oderzeitung, 14. August 2019 (online)
  • Bernd Wähner: "Auf Fontanes Spuren. Roland Lampe schrieb zwei neue Bücher über den Dichter", in: Berliner Woche, 13. August 2019
  • GL: "Ehre, wem Ehre gebührt", in: Berliner Kurier, 26. Juli 2019
  • Henry-Martin Klemt: "Namedropping für Fontane. Auf den Spuren des märkischen Dichters", in: Märkischer Sonntag, Märker und BRAWO, 13. Juli 2019
  • Christof Meueler: "Nominalismus", in: Neues Deutschland, 16. Juni 2019
  • Ida Kretzschmar: "Ein weites literarisches Feld im Jubiläumsjahr", in: Lausitzer Rundschau, 7. Juni 2019
  • Regine Buddeke: "Lyrisch, lustig, leidenschaftlich. Buchhändler und Leser der Neuruppiner Fontanebuchhandlung geben Tipps für die Sommerurlaubs-Lektüre", in: Prignitz-Kurier, MAZ, 22. Mai 2019
  • Manfred Orlick: "Fontane-Spurensuche mit Überraschungen", in: Das Blättchen, 15. April 2019
  • Danuta Görnandt/Dunja Welke: "Kultur in Brandenburg - aktuell", in: Märkische Wandlungen, rbb Kulturradio, 19. März 2019, Mediathek

Dazu passend

Ein Sonnenstrahl des Glücks

Theodor Fontane in Bethanien

Es gibt nur wenige originale Schauplätze, die an Theodor Fontane erinnern. Neben seinem Geburtshaus, der Löwen-Apotheke, und dem Alten Gymnasium in Neuruppin oder dem Haus in Schiffmühle, in dem Fontanes Vater seine letzten Lebensjahre verbrachte, ist das Gebäude des ehemaligen Krankenhauses Bethanien am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg zu nennen. Hier wohnte und arbeitete Fontane von 1848 bis 1849 als Apotheker und Ausbilder von zwei Diakonissen – „meine angenehmsten Tage“, wie er in seinen Erinnerungen Von Zwanzig bis Dreißig schrieb. Hier erlebte er die Freuden des Lehrens und den Ärger mit der Verwaltung, vergnügliche Begegnungen mit anderen Mitgliedern der literarischen Gesellschaft „Tunnel über der Spree“ und die Revolution 1848/49. Und hier entschied er sich, nicht mehr als Apotheker zu arbeiten, sondern seine Existenz fortan „auf den Vers zu stellen“. Auf kurzweilige Art erzählt Roland Lampe nicht nur von Fontanes Zeit in Bethanien, sondern auch, wie es weiterging, nachdem Fontane das Krankenhaus und die Apotheke verlassen hatte, die heute als historische "Fontane-Apotheke" zum FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum gehört.

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