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Fontanes Sommerfrischen

Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung

Seitenzahl: 184

Illustrationen: 290

Format: 280 mm x 240 mm

ISBN: 978-3-947215-31-7

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Veranstaltungen

Lesereise "Fontanes Sommerfrischen" VERSCHOBEN
Mit Bernd W. Seiler und Theodor Fontane
6. April 2020, 19:00 Uhr
Ort: Alte Jeetzel-Buchhandlung GmbH, Lange Str. 47, 29439 Lüchow
7. April 2020, 19:00 Uhr
Ort: Buchhandlung Gabriela Paul, Am Marstall 1, 19288 Ludwigslust
8. April 2020, 19:00 Uhr
Ort: Haus des Gastes, Neuer Markt 21, 17192 Waren (Müritz)
In Kooperation mit Müritz.Buch

Theodor Fontane, Berliner seit seiner Jugend, hielt es im Sommer nicht in der Stadt aus. Der Landwehrkanal führte noch Abwässer und schickte seine Dünste bis hinauf in seine Wohnung in der Potsdamer Straße. Also fuhr er für
zwei, drei Monate in die Sommerfrische, an Nord- und Ostsee, in den Harz, ins Riesengebirge oder auch nur in das städtische Umland. Hauptsache, es gab eine Luftveränderung.
Da Fontane diese Reisen oft allein antrat, war nach Hause zu berichten – nicht von seinen schriftstellerischen Arbeiten, die er immer mitnahm, als vielmehr von dem, was ihm an den Urlaubsorten begegnete. Viele Hundert Briefe kamen auf diese Weise zusammen. Sie lassen die Umstände des Reisens und Urlaubmachens unter den damaligen Verhältnissen so vollständig wahrnehmen wie kaum einmal sonst.
Fontanes Beobachtungen zu Land und Leuten, seine Beschwerden über das Publikum in den Badeorten, seine Aussagen zu den Quartierkosten und überhaupt die Schilderung all der Umstände, die der aufkommende Fremdenverkehr mit sich brachte – immer ist man angeregt zu vergleichen, was schon so ähnlich und was noch ziemlich anders war.

Pressestimmen

  • Lenore Lötsch: "Fontanes Sommerfrischen", in: NDR 1 Radio MV das Kulturjournal, 5. September 2019
  • Uwe Kraus: "Die Sommerfrischen des Dichters", in: Neue Wernigeröder Zeitung, 16/19
  • Camillo Kupke: "Hauptsache: frische Luft!", in: Märkische Oderzeitung, 9. August 2019
  • Bernadette Conrad: "'Ganz selbständig im Leben, Anschauung und Denkungsart'. Zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane begeben sich etliche neue Bücher auf seine Spuren, in: literaturblatt für Baden-Württemberg, Juli/August 2019
  • Tilman Krause: "Reisen im Kopf", in: Die Welt, 29./30. Juni 2019
  • Buchtipps 2019: "Bernd W. Seiler: Fontanes Sommerfrischen", in: rbbKultur, Juni 2019, S. 17
  • Liane Römer: "Lesetipps für den Sommer mit Liane Römer", in: TV Schwerin, 7. Juni 2019, YouTube ab Min. 2:35
  • Thomas Maruck: "Theodor Fontane und Niederschlesien", in: Schlesien Heute, 5/2019
  • Bernd Wähner: "Auf den Spuren Fontanes", in: Berliner Woche Pankow, 6. April 2019
  • Eckhard Oberdörfer: "Fontanes erste Sommerfrische", in: Ostsee-Zeitung, 18. März 2019
  • "Lesenswert. Mit Denis Scheck", im: SWR2, 7. März 2019, zum Nachschauen
  • Regine Buddeke: "Bernd W. Seiler las in Neuruppin aus 'Fontanes Sommerfrischen'", in: Märkische Allgemeine, 19. Februar 2019
  • Marion Thomas: "Von lästigen Fliegen und anderem Ungemach", in: MOZ, 19. Februar 2019
  • jä/sku: "Die Kulturredaktion der PNN empfiehlt", in: Potsdamer Neueste Nachrichten, 19. Februar 2019
  • Editha Weber: "Buchtipp: Fontanes Sommerfrischen", auf: ulrich-travelguide.de, 4. Febraur 2019
  • Klaus Hammer: "Blicke auf die Welt Theodor Fontanes. Drei Sachbücher vermitteln zwischen damals und heute", auf: Literaturkritik.de, 3. Februar 2019
  • Kärstin Weirauch: "Mit Fontane in die Sommerfrische", auf: einfachraus.eu, 6. Januar 2019
  • Erhard Schütz: "Fontanes Sommerfrischen", in: Das Magazin, Januar 2019
  • Martin Lowsky: "Bernd W. Seiler: Fontanes Sommerfrischen", in: Mitteilungen der Theodor Fontane Gesellschaft Nr. 55, Dezember 2018
  • Anja Höfer: "Von Büchern und Birnen. Das Lesenswert Magazin mit einem Schwerpunkt zum Fontanejahr 2019 und neuen Büchern aus den USA, auf: SWR2, 16. Dezember 2018, zum Nachhören
  • Mathias Iven: "Auf ins Fontane-Jahr", in: Das Blättchen Nr. 25/2018, 3. Dezember 2018
  • Christoph Stollowsky: "Komplett fontanisiert", in: Der Tagesspiegel, 25. November 2018, Seite 1 + Seite 2
  • Uwe Kraus: "Seiler, Bernd W: Fontanes Sommerfrischen", in: Altmarkblätter, 17. November 2018
  • Astrid Kloock: "Zwischen Sehnsucht und Flucht", in: SVZ, 14. Oktober 2018
  • Uwe Kraus: "Ausgegossener Sommer. Die Sommerfrische des Dichters", in: Mitteldeutsche Zeitung, 20. September 2018
  • Danuta Görnandt: "Bernd W. Seiler: 'Fontanes Sommerfrischen'", in: kulturradio vom rbb, 18. September 2018

Von diesem Autor

Fontanes Berlin

Die Hauptstadt in seinen Romanen

Wo hat Effi Briest gewohnt, als sie in Berlin lebte? Wo Leutnant Botho von Rienäcker Dienst getan? Und in welcher Gastwirtschaft hat Leopold Treibel statt einer zweiten Tasse Kaffee nur ein Glas Milch serviert bekommen, weil seine Mutter den Kellner dafür bezahlte? Fontanes Berlin begibt sich auf unterhaltsame Weise auf Spurensuche zu den Berliner Schauplätzen von Fontanes Romanen. Der Band besticht durch fast 200 Fotografien und Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert, und selbst Fontane-Kenner werden überrascht sein, was es da alles zu entdecken gibt. Weil sich aber so vieles seither verändert hat, stehen den Bildern von damals jeweils aktuelle Fotos von heute gegenüber. So ist dieses Buch auf zweierlei Weise unterhaltend. Anhand der Schauplätze werden – von L’Adultera über Effi Briest bis zum Stechlin – alle Romane Fontanes, die ganz oder teilweise in Berlin spielen, in ihrem Inhalt nacherzählt. Und im nebeneinander der Bilder von damals und heute öffnet sich zugleich der Blick für den geschichtlichen Wandel, lässt sich mal melancholisch, mal mit Erleichterung verfolgen, wie die Stadt sich verändert hat und wie sie auch dieselbe geblieben ist. Wer beides miteinander verbindet, dem werden Fontanes Gestalten fortan wie gute Bekannte an vielen Stellen Berlins immer wieder begegnen.

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Beiderseits

Eine ost-west-deutsche Jugend

Bernd W. Seiler, 1939 in Ostpreußen geboren und nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden aufgewachsen, erzählt von seiner Kindheit und Jugend, als sich Deutschland in Ost und West zu teilen begann. Eindrücklich schildert er das Kriegsende in Dresden, seine Schulzeit in der DDR bis zum Studienbeginn, die Flucht mit dem Fahrrad über die Berliner Sektorengrenze, das Zurechtfinden in der Bundesrepublik und erste Erfahrungen mit der Liebe. Immer im Blick: die Unterschiede zwischen den beiden Staaten, zwischen Dresden und Frankfurt, den Teilen Berlins, Kiel und München. So bieten diese Erinnerungen einen zeithistorischen Blick auf das ganze Deutschland und wie es sich in den Jahrzehnten der Teilung trotz ungleicher Entwicklung auch Gemeinsames bewahrte.

0,10 €*