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Franz Freiherr Gaudy 1827 auf der Festung Silberberg (Schlesien)

Frankfurter Buntbücher 65

Ausstattung: Broschur mit Schutzumschlag

Seitenzahl: 32

Illustrationen: 21

Format: 245 mm x 165 mm

ISBN: 978-3-947215-81-2

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Die analoge Ausstellung zu Franz Freiherr von Gaudy ist von Dr. Claudia Czok im Auftrag des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder) ins Internet verlegt worden. Zu sehen ist sie hier.

Das Schicksal des Dichters Franz von Gaudy (1800–1840) weist Parallelen zu Heinrich von Kleist auf: 1800 in Frankfurt an der Oder geboren, führte der Weg des Sohnes eines preußischen Offiziers zum ungeliebten Militär – und zur Literatur. Gaudy schrieb sowohl Prosa als auch Gedichte, Balladen und Romanzen. Zu seiner Zeit im literarischen Deutschland geachtet und viel gelesen, ist er heute weitgehend vergessen, obwohl Spuren seiner Rezeption bis zu Arno Schmidt reichen. Franz von Gaudy ließ sich immer wieder auf Duelle ein; eines führte 1827 zu einer viermonatigen Haft auf der schlesischen Festung Silberberg (Twierdza Srebrnogórska). 
Doris Fouquet-Plümacher folgt den Spuren Gaudys von Frankfurt über Potsdam und die Neumark bis auf den Silberberg.

Pressestimmen

Tilman Spreckelsen: "Ein Dichter in Festungshaft", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. August 2020
Klaus Hammer: "Vom dichtenden Pastor Schmidt von Werneuchen zum 'dekadenten' Sozialisten Stephan Hermlin", in: literaturkritik.de, 14. April 2020
Manfred Orlick: "Ein Dichter in Festungshaft", auf: Amazon.de und Bücher.de, 24. und 26. März 2020