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In geteilter Sicht

Fernsehgeschichte als Zeitgeschichte - Zeitgeschichte als Fernsehgeschichte Dokumentation eines Symposiums

Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Band 37

Ausstattung: Broschur

Seitenzahl: 139 Seiten

Format: mm x mm

ISBN: 978-3-935035-55-2

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Die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg hatte unter vielem anderen zur Folge, dass es unter den Deutschen eine gemeinsame Sicht auf ihr Land nicht mehr gab. Aus ihrem Selbstverständnis heraus sahen auch die beiden deutschen Staaten den jeweils anderen nicht so, wie dieser sich selbst sah und gesehen werden wollte. Das Fernsehen, ein Medium zum Gesehenwerden, das zudem Sichtweisen bietet, indem es auswählt, sichtet, was sein Publikum zu sehen bekommt, war der tägliche Hauptvermittler der "geteilten Sicht". 50 Jahre nach dem Sendebeginn des Nachkriegsfernsehens in West- und Ostdeutschland unternahmen die Historische Kommission der ARD und das Hans-Bredow-Institut den Versuch, in einem am 5. und 6. Dezember 2003 beim Norddeutschen Rundfunk ausgerichteten Symposium darzustellen, was es mit der "geteilten Sicht" auf sich hatte.
Anhand der aktuellen Fernseh-Berichterstattung der ARD und des DDR-Fernsehens über herausragende Ereignisse der deutsch-deutschen Geschichte (17. Juni 1953, 13. August 1961, 9. November 1989) sowie der Behandlung deutsch-deutscher Themen in fiktionalen und dokumentarischen Programmen sollte herausgearbeitet werden, wie das jeweils andere Deutschland präsentiert wurde, welche politischen Rahmenbedingungen zu beachten waren, wie die Präsentation von den Zuschauern aufgenommen wurde und wie sich die Darstellungsweisen entwickelten.
Dieses Buch dokumentiert die beim Symposium gehaltenen Vorträge und die Befragungen der Zeitzeugen.