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Rundfunk und Gewerkschaften in der Weimarer Republik und in der frühen Nachkriegszeit

Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Band 4

Ausstattung: Broschur

Seitenzahl: 395 Seiten

Format: mm x mm

ISBN: 978-3-930850-09-9

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Das Buch beschäftigt sich mit einem von der Rundfunkgeschichtsforschung bislang wenig beachteten Protagonisten in der Auseinandersetzung um die Demokratisierung des Rundfunks in Deutschland - den Gewerkschaften. Schon in den 20er Jahren plädierten die Interessenverbände der Arbeiterschaft für ein demokratisch strukturiertes, allen gesellschaftlichen Gruppen zugängliches Medium.
Im Mittelpunkt ihrer Bemühungen stand der Anspruch, Arbeitnehmern und ihren Organisationen Zugang zum Rundfunk zu verschaffen und sie an der Programmgestaltung zu beteiligen. Ihr praktisches Interesse konzentrierte sich dabei auf die Mitarbeit in den Aufsichtsgremien und auf die Durchsetzung und Ausgestaltung von Gewerkschafts- und Arbeitnehmersendungen bei den Rundfunkgesellschaften. Dies gilt gleichermaßen für die Weimarer Republik wie für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Entstehung der spezifischen Sendeform "Arbeiterfunk" gegen Ende der 20er Jahre, ihre inhaltliche Weiterentwicklung, ihr Abbau in den frühen 30ern und die Wiederaufnahme der Sendungen nach 1945 sowie die Kontroversen, die sich an ihnen entzündeten, bilden den zentralen Gegenstand der materialreichen Untersuchung.