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Warum seid Ihr nicht ausgewandert?

Überleben in Berlin 1933 bis 1945

Ausstattung: Hardcover

Seitenzahl: ca. 480

Illustrationen: 80

Format: 210 mm x 140 mm

ISBN: 978-3-942476-34-8

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„Ich werde (…) um der Kinder willen meine Position als Deutscher bis zum Letzten verteidigen“, schreibt der aus einer angesehenen Bankiersfamilie stammende Erich Alenfeld 1937. Den Weltkriegsoffizier und deutschen Patrioten stempeln die Gesetze des „Dritten Reiches“ zum jüdischen „Rassenfeind“. Dennoch entscheidet er sich, mit seiner „arischen“ Frau und den beiden Kindern in Berlin zu bleiben. Trotz aller Gefahren helfen die Eltern anderen bedrohten Menschen. So wird Martha Liebermann, die Witwe des Malers Max Liebermann, von Erich Alenfeld fürsorglich betreut. Nach ihrem Freitod 1943 sorgt er für ein würdiges Begräbnis.Vierzig Jahre später entdeckt Irène Alenfeld im Nachlass ihrer Eltern Hunderte von Briefen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die bewegenden Schriftzeugnisse hat sie zu einer ergreifenden Familienbiografie verarbeitet. Die Autorin: Irène Alenfeld war Konferenzdolmetscherin und unter anderem an der Deutschen Botschaft in Washington, D. C. tätig. Daneben war sie freie Publizistin für Zeitungen, Zeitschriften und Hörfunk.

Pressestimmen

Buchvorstellung in: FachbuchJournal, August 2014, Ausgabe 4
Christian Volkholz: "Nachdenklich und ohne fa­mi­liä­res Pathos..", in: Damals: Das Magazin für Geschichte, März 2013
Andreas Montag: Irène Alenfeld überlebte in schwerer Zeit, in: Mitteldeutsche Zeitung, 6.11.2012
Holmbaum: "Überleben im Naziterror". In: Berliner Kurier, 16.11.2008.
Annegret Oehme über Irène Alenfeld: Warum seid ihr nicht ausgewandert. Überleben in Berlin 1933 bis 1945, auf: AVIA-Berlin.de (Juli 2008).
Dr. Jos Schnurer: "Ihre Zeit durch ihre Augen sehen“ – Überleben in Berlin 1933-1945. Irène Alenfelds ergreifende Biografie ihrer Familie. Nachzulesen auf dem Portal "Berliner Literaturkritik", 15.02.2008.
Claudia Keller: Scheidung kam nie infrage. In: Der Tagesspiegel, 07.02.2008.
Matthias Lohre: "Ich wollte ganz schnell weg aus Deutschland" (Interview mit der Autorin). In: taz, 27.01.2008.