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»Wie der Himmel über der Erde« Kafkas Orte in Berlin [1910–1924]

Frankfurter Buntbücher 73

Ausstattung: Broschur mit Schutzumschlag

Seitenzahl: 32

Illustrationen: ca. 20

Format: 245 mm x 165 mm

ISBN: 978-3-96982-092-6

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Veranstaltungen

Donnerstag, 4. Juli 2024, 20:00 Uhr - Achtung: Neues Datum
Michael Bienert stellt "Wie der Himmel über der Erde". Kafkas Orte in Berlin vor
Ort: Dorotheenstädtische Buchhandlung, Turmstraße 5, 10559 Berlin (gegenüber dem Kriminalgericht)

Dienstag, 16. Juli 2024, 17:00 Uhr
Kafkas Orte in Berlin - mit Michael Bienert
Ort: Volkshochschule Treptow-Köpenick, VHS-Saal 209a, Baumschulenstr. 79, 12437 Berlin
Um Anmeldung über die VHS wird gebeten. Eintritt 5,60 €

Samstag, 7. September, 17:00 Uhr
"Savignyplatz liest" zwischen 17 und 21 Uhr
"Wie der Himmel über der Erde. Kafkas Orte in Berlin"
Lesung mit Lichtbildern - mit Michael Bienert 
Ort: Savignyplatz liest - am Savignyplatz Berlin, Buchhandlung Schropp

Vergangene Veranstaltungen
4.6.2024 Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)
24.5.2024 Ausstellungsraum „Romanisches Cafe“ im Europa Center, Berlin
16.4.2024 Nicolaische Buchhandlung, Berlin-Friedenau - zum Video der Lesung
12.4.2024 Bürgerverein Fahrland und Umgebung, Potsdam OT Fahrland
21.3.2024 Reclam-Museum, Leipzig

„Diese ganze Berliner Angelegenheit ist ein so zartes Ding, ist mit letzter Kraft erhascht.“ 
Franz Kafka, 1923 

Berlin war ein Sehnsuchtsort für den Prager Schriftsteller und Versicherungsangestellten Franz Kafka. Seit seinem ersten Besuch im Dezember 1910 träumte er von der Übersiedlung in die Spreemetropole. Berlin versprach das Eintauchen in einen modernen Lebensstil, den Anschluss an die literarische Avantgarde, die Lösung aus den Bindungen an Herkunft, Familie und Brotberuf. »Für mich hängt Berlin wirklich über Prag, wie der Himmel über der Erde«, schrieb Kafka an seine Verlobte Felice Bauer. Die berufstätige junge Frau, die im Büro einer Berliner Schallplattenfirma arbeitete, war die ideale Projektionsfläche für Kafkas Sehnsucht nach dem modernen Berlin. Das Heiratsprojekt scheiterte. Doch mit seiner letzten Freundin Dora Diamant verlebte der lungenkranke Kafka im Winter 1923/24 in Steglitz und Zehlendorf ein so abenteuerliches wie glückliches halbes Jahr. 
Hundert Jahre nach Kafkas Tod zeichnet Michael Bienert die Topografie von Kafkas realem und imaginärem Berlin nach, mit dem Fokus auf Orte, die aufzusuchen sich heute noch lohnt.

Pressestimmen

Auf 32 Seiten und mit 20 Illustrationen sowie zwei historischen Stadtplänen mit Kafkas Berliner Aufenthaltsorten innen auf dem Umschlag beschreibt [Bienert] darin die Orte, die für den Prager Schriftsteller bedeutend waren.
Uwe Lemm, Berliner Woche