Das Kammergericht in Berlin

Orte - Prozesse - Ereignisse

Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag

Seitenzahl: 192

Illustrationen: 132

Format: 225 mm x 210 mm

Auflage: 2.

ISBN: 978-3-947215-15-7

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Das Berliner Kammergericht ist das älteste noch existierende und berühmteste deutsche Gericht. 2018 feiert es seinen 550. Geburtstag. Aus einem mittelalterlichen Hofgericht, das im Berliner Schloss tagte, entwickelte es sich in der Epoche der Aufklärung zu einem in ganz Europa gefeierten Symbol für Rechtsstaatlichkeit. Das Kammergericht war preußischer Staatsgerichtshof und ab 1879 Oberlandesgericht der deutschen Hauptstadt. In seinem wilhelminischen Justizpalast am Kleistpark tagten der NS-Volksgerichtshof und ab 1945 die alliierte Militärregierung für ganz Deutschland. Im geteilten Berlin wurde sein Präsident Günter von Drenkmann 1974 von Linksterroristen ermordet. Seit der Wiedervereinigung ist das Kammergericht wieder für ganz Berlin zuständig. Der reich illustrierte Band gibt einen chronologischen und anschaulichen Überblick über die gesamte 550-jährige Geschichte dieser Berliner Institution – von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zur Digitalisierung des Rechtsverkehrs.

Pressestimmen

Tobias Schenk: "Michael Bienert: Das Kammergericht in Berlin", in: Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte, 70. Band, 2019
Hendrik Wassermann: "Zum 550. Jahrestag des Kammergerichts", in: Recht und Politik, 4/2018
Christina Schmitz: "550 Jahre Kammergericht - Buchvorstellung am 26.11. in Berlin", auf: E.T.A. Hoffmann-Portal, 15. November 2018
Michael Leh: "Ein Gericht als Schauplatz der Politik", in: Preußische Allgemeine Zeitung, 14. September 2018
Annette Gabriel/Thomas Röth: "550 Jahre Kammergericht", in: Berliner Anwaltsblatt, September 2018
Andreas Kappus: "Das Kammergericht in Berlin", in: NZM-info, Heft 15/2018
Ernst Reuß: "Tadelloses Gericht?", in: Neues Deutschland, 2. August 2018
Veranstaltungstipp: "Michael Bienert: 'Das Kammergericht in Berlin'", in: Tagesspiegel, 22. Juni 2018
Isabell Jürgens: "Turnvater Jahn und die staatsgefährdende Propaganda", in: Berliner Morgenpost, 9. Juni 2018
Isabell Jürgens: "Festakt und Festschrift", in: Berliner Morgenpost, 9. Juni 2018
Katrin Bischoff: "Das Haus am Kleistpark", in: Berliner Zeitung, 8. Juni 2018
Katrin Bischoff: "Die Gerechtigkeit feiert Geburtstag", in: Berliner Kurier, 8. Juni 2018
Martin Rath: "Gerichtsjubiläum: Berlin feiert zu Recht", in: lto legal tribune online, 3. Juni 2018
Ernst Reuß: "550 Jahre Kammergericht", in: Historisches Sachbuch, 3. Juni 2018
Fatina Keilani: "Ein langer Prozess", in: Tagesspiegel und PNN, 31. Mai 2018
dpa: "550 Jahre bewegte Kammer-Geschichte", in: dpa/MOZ, 30. Mai 2018
Harald Asel: "550 Jahre Kammergericht in Berlin", in: rbb Inforadio, 26. Mai 2018, nachzuhören hier
Karen Noetzel: "Buch zum Kammergericht erschienen", in: Berliner Woche Schöneberg, 9. Mai 2018

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E.T.A. Hoffmanns Berlin

Literarische Schauplätze

Die zweite Auflage E.T.A. Hoffmanns Berlin. Literarische Schauplätze erscheint zum 1. November. Bis dahin sind letzte Exemplare der vom Autor signierten ersten Auflage über den Verlag erhältlich.Berüchtigt für sein exzessives Nachtleben, gefeiert als Schriftsteller und Opernkomponist, respektiert als streitbarer Jurist am Kammergericht: Die schillernde Persönlichkeit E.T.A. Hoffmanns gehörte um 1820 zu den Hauptsehenswürdigkeiten der preußischen Hauptstadt. Hellwach hat er das Treiben auf den Straßen, in den Salons und Kneipen, im Tiergarten oder vor seiner Haustür auf dem Gendarmenmarkt beobachtet: „Das lebendige Leben der großen Stadt, der Residenz wirkt doch nun einmal wunderbar auf das Gemüt.“ In Hoffmanns Berliner Erzählungen nimmt das Doppelbödige, Unheimliche und Fantastische des modernen Großstadtalltags Gestalt an, erstmals wird Berlin zum Schauplatz von Weltliteratur. So virtuos wie zuletzt durch Erich Kästners Berlin führt der Kulturjournalist und Cicerone Michael Bienert in seinem neuen Buch durch die aufregenden Zwanzigerjahre des 19. Jahrhunderts. Das romantische Berlin wird als quirlige Literatur- und Kunstmetropole vorgestellt. 200 Jahre später ist von Hoffmanns Berlin überraschend viel auffindbar, ist der gern gelesene Klassiker im Gedächtnis der Stadt lebendig geblieben – vom Etikett der Sektmarke „Lutter & Wegner“ bis hin zur modernen Architektur des Jüdischen Museums von Daniel Libeskind, die er mit inspiriert hat.

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E.T.A. Hoffmann war Beamter, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Karikaturist und Schriftsteller, war Königsberger, Bamberger und Berliner. Hier avancierte er zum erfolgreichen Schriftsteller und einflussreichen Juristen. Hier fand er Reibung und Anreiz, Spannung und Herausforderung und einen Freundeskreis, mit dem er zahlreiche Nächte bei „Lutter & Wegner“ zubrachte. Jörg Petzel folgt den Spuren des Berliner Kammergerichtsrates, der ein Doppelleben als Geisterseher und Künstler führte.

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