„Herzhaft in die Dornen der Zeit greifen … “

Bettine von Arnim in Berlin (1811–1859)

Frankfurter Buntbücher 67

Ausstattung: Broschur mit Schutzumschlag

Seitenzahl: 32

Illustrationen: 23

Format: 245 mm x 165 mm

ISBN: 978-3-947215-94-2

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Veranstaltungen

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4.4.2021 Schloss Wiepersdorf (Aufzeichnung)

Zwar ist Bettine Brentano (1775–1859), verheiratete von Arnim, nicht in Berlin geboren – eine Berlinerin ist sie dennoch. Sie hat in dieser Stadt, in der sie fast ein halbes Jahrhundert lebte, Spuren hinterlassen. Bettine lebte ganz in ihrer Zeit und doch schon eine Epoche voraus. Deshalb ist ihr Lebensentwurf, deshalb sind ihre Schriften auch heute noch zeitgemäß. Ihr Berlin war die preußische Hauptstadt in den Jahren der Restauration, der konservativen Neuordnung Europas nach der Revolution in Frankreich. 
Bettines Orte in Berlin – ihre Wohnungen, die sie häufig wechselte, lagen in der alten Mitte, in der Friedrichstadt und im Tiergarten. Es waren Räume diskussionsfreudiger Geselligkeit, zu der Intellektuelle und Kunstschaffende, Staatsdiener und Oppositionelle gleichermaßen Zutritt hatten

Pressestimmen

Eine moderne Frau in düsteren Jahren der Reaktion. Sie lebe in einem "unaufhörlichen Kämpfen und Arbeiten", merkte einer ihrer Bewunderer an. Sonja Hilzingers Berliner Spurensuche, schmal und wunderschön bebildert, unterstreicht dies nachdrücklich.
Wilhelm von Sternburg, Frankfurter Rundschau

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Wilhelm von Sternburg: "Sonja Hilzinger über Bettina von Arnim: Eine moderne Frau in reaktionären Zeiten", in: Frankfurter Rundschau, 10. Februar 2021
Karen Grunow: "Eine faszinierende Frau. Kleines, lesenswertes Porträt über Bettine von Arnim", in: Märkische Allgemeine Zeitung, 23. Dezember 2020
Michael Bienert: "Wahlberlinerin mit Courage. Ein Frankfurter Buntbuch über Bettine von Arnim", auf: Text-der-Stadt.Blog, 16. Dezember 2020
Manfred Orlick: "Die Berliner Jahre einer mutigen Frau", in: Amazon.de/Bücher.de, 18. November 2020

Thematisch passend

Achim von Arnim auf Wiepersdorf

Frankfurter Buntbücher 58

Im Frühjahr 1814 übersiedelten Achim von Arnim und seine Frau Bettina mit den Kindern nach Wiepersdorf und übernahmen die Bewirtschaftung des Gutes. Während Bettina nach drei Jahren nach Berlin zurückkehrte, blieb Achim von Arnim bis zu seinem frühen Tode in Wiepersdorf. „Ich bedarf körperlicher Tätigkeit, um mich auch geistig tätig zu erhalten“, schrieb er. Holger Schwinn beschreibt die Doppelexistenz Achim von Arnims als Dichter und Gutsherr auf Wiepersdorf.

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